Grundlage von Begutachtungsverfahren ist der Studienakkreditierungsstaatsvertrag vom 12.06.2017, dessen Regelungen per Rechtsverordnung in das jeweilige Landesrecht übertragen werden. Um eine einheitliche Grundlage für die Verfahren zu schaffen und weiterhin eine bundesweite Vergleichbarkeit zu ermöglichen, haben die Länder sich auf eine Musterrechtsverordnung (MRVO) verständigt. Eine Übersicht über die Kriterien und die Umsetzung in das jeweilige Landesrecht erhalten Sie hier.

Außerdem orientieren sich alle Verfahren an den European Standards and Guidelines (ESG) und folgen dem in Europa vereinbarten Prinzip „Selbstbericht – Peer Review – Gutachten – Entscheidung“. Dabei obliegen in der Programmakkreditierung die drei ersten Schritte, also die Durchführung des Begutachtungsverfahrens, den Agenturen. Für die abschließende Akkreditierungsentscheidung ist der Akkreditierungsrat zuständig. Ein akkreditierter Studiengang ist berechtigt, das Siegel des Akkreditierungsrates zu tragen.