Alle Verfahren der externen Begutachtung im europäischen Hochschulbereich beruhen auf dem Prinzip des „Peer review“ und auf dem Grundsatz, dass die Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre u. a. durch die Einbeziehung von sogenannten „Stakeholdern“ erfolgt. Daher setzen sich in den Begutachtungsverfahren für Studiengänge die Gutachtergruppen aus mindestens zwei Hochschullehrerinnen bzw. Hochschullehrern, einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der beruflichen Praxis und einer/einem Studierenden zusammen. Bei Bündelverfahren oder auf Wunsch der Hochschule kann die Größe der Gutachtergruppe erhöht werden, wobei den Vorgaben der Musterrechtsverordnung weiterhin entsprochen werden muss.

Über die Regelungen der MRVO hinaus, hat die HRK Leitlinien zu der Benennung von Gutachterinnen und Gutachtern und der Zusammenstellung von Gutachtergruppen für Akkreditierungsverfahren verabschiedet, die für die Agenturen verbindlich sind. Dieser Leitfaden soll u. a. sicherstellen, dass bei der Benennung der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in den Gutachtergruppen eine hinreichende Teilhabe der Wissenschaft gegeben ist.

Seit der Gründung hat AQAS im Rahmen der Begutachtung von mehr als 7.000 Studiengängen mit Professorinnen, Professoren und Studierenden aus allen Disziplinen und mit Praxisvertreterinnen und Praxisvertretern aus einem breiten Spektrum an Berufsfeldern zusammengearbeitet. Daher verfügt AQAS über ein umfangreiches Netzwerk an Kontakten, das es uns ermöglicht, den Hochschulen externe Begutachtungsverfahren in allen Bereichen anzubieten.