Immer mehr Lehrende an Hochschulen sehen sich vor die Herausforderung gestellt, digitale Elemente in ihre Lehre einzubeziehen. Hochschulleitungen haben die Einführung digitaler Lehrangebote in ihre Strategien übernommen, Studierende sind es längst gewohnt, medienzentriert zu arbeiten und auch im kollegialen Austausch von Lehrenden wird deutlich, dass sich Kooperationspartner wie Konkurrenten mit der Umstellung auf digitale Lehrformate befassen. Zunehmend haben sich dabei sogenannte Blended-Learning Formate etabliert, die auf eine zeitliche und inhaltliche Verschränkung von Präsenz- und Onlinephasen setzen.

Dieser Trend stellt Lehrende wie Hochschulverwaltungen vor neue Herausforderungen und wirft Fragen auf:

  • Soll man eigene Lehrformate entwickeln oder kann man auf bewährte Formate zurückgreifen?
  • Wo kann man Best-Practice Beispiele finden und welche sind für die eigene Hochschule passend und übertragbar?
  • Wie geht man bei der Entwicklung digitaler Lehrangebote vor und welcher Aufwand ist damit verbunden?
  • Welche Lern- und Lehrformen werden von den Studierenden angenommen und mit welchen Hindernissen ist bei der Einführung digitaler Angebote zu rechnen?
  • Welche Anforderungen werden im Rahmen der Akkreditierung an digitale Lehrformate gestellt?

Zu diesen und weiteren Fragestellungen bietet die AQAS ARCH GmbH einen eintägigen Workshop an:

Am 31. März 2020, 11:00 – 16:30 Uhr in der Geschäftsstelle von AQAS

Der Workshop richtet sich an Professorinnen und Professoren, an wissenschaftliche Mitarbeiter/innen ebenso wie an die Hochschulverwaltung, die sich mit der Einführung digitaler Lehrangebote befassen und eine erste Orientierung benötigen. Der Workshop ist für interessierte Einsteiger in diesen Themenkomplex konzipiert.

Nach einer überblicksartigen Einführung in verschiedene Initiativen zur digitalen Lehre in Deutschland sollen in zwei Praxisberichten zentrale Aspekte der Umstellung von Präsenzlehre auf Blended-Learning vorgestellt und mit den Teilnehmer/innen diskutiert werden. Dabei wird es insbesondere um die Frage gehen, wie die Umstellung auf eine stärker studierendenzentrierte Lehre gelingen kann.
Für den Workshop wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 290 € erhoben.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.