Das deutsche Akkreditierungssystem sieht vor, dass alle Bachelor- und Masterstudiengänge vor Aufnahme des Studienbetriebs oder in der Anfangsphase einer ersten Akkreditierung unterzogen werden, bei der die Begutachtung der Konzeption im Vordergrund steht. Danach müssen in mehrjährigen Abständen Reakkreditierungen erfolgen, bei denen die Umsetzung des Konzepts und die Weiterentwicklung des Studiengangs überprüft werden.

Da sich die Begutachtung hier auf einzelne oder mehrere Studienprogramme richtet, handelt es sich um die so genannte Programmakkreditierung. Alternativ dazu wurde im Jahr 2008 die Systemakkreditierung eingeführt, bei der das Qualitätssicherungssystem der Hochschule im Fokus der Prüfung steht.

Akkreditierungsverfahren sind als Peer Reviews konzipiert, so dass die Akkreditierungsentscheidung jeweils auf dem Urteil von Professorinnen und Professoren, Vertreterinnen und Vertretern der Berufspraxis und Studierenden mit einschlägigem fachlichen Hintergrund basiert. In der Regel findet eine Begehung an der Hochschule statt.

Im Folgenden finden Sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Verfahrensschritten der Programmakkreditierung. Da die Kriterien des Akkreditierungsrates für die Erst- und die Reakkreditierung im Wesentlichen identisch sind, können die Verfahrensmaterialien – soweit nicht anders angegeben – in beiden Fällen benutzt werden. Das gilt insbesondere für den aktuellen Leitfaden zur Erstellung eines Akkreditierungsantrags.

Bitte beachten Sie ebenfalls die zum Download bereitstehende Broschüre von AQAS e.V.