Vergangene Veranstaltungen

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Veranstaltungen der letzten Jahre

Perspektiven des Akkreditierungssystems – AQAS-Jahrestagung mit Mitgliederversammlung

Auf der 16. Mitgliederversammlung konnte AQAS Mitte November in Köln mit einer Reihe positiver Nachrichten auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken: Die Mitgliederzahl ist zum einen weiter gewachsen, zum anderen konnten zahlreiche Verfahren zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Dazu gehören 176 Verfahren der Programmakkreditierung, 13 Akkreditierungsverfahren im Ausland ebenso wie drei Systemakkreditierungen. Zudem wurde die Hochschule Pforzheim in Kooperation mit AQAS vom Akkreditierungsrat ausgewählt, um im Rahmen der Experimentierklausel die Programmakkreditierung konstruktiv weiterzuentwickeln.

(Plenum der Mitgliederversammlung)

Gleichwohl stand die Zusammenkunft der Mitgliedshochschulen auch im Zeichen des Verfassungsgerichtsbeschlusses von Februar 2016. Das Akkreditierungssystem, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Eberhard Menzel, ist derzeit von großer Verunsicherung gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund hatte AQAS den Geschäftsführer des Akkreditierungsrates Dr. Olaf Bartz eingeladen, der nicht nur mit einem “Werkstattbericht” über die aktuellen gesetzlichen Neuregelungen informierte, die derzeit hinsichtlich des Staatsvertrags diskutiert werden, sondern er stand anschließend auch den Fragen und meistenteils kritischen Anmerkungen seitens der Hochschulen zur Verfügung. Diese äußerten deutliche Vorbehalte, inwieweit die derzeit diskutierten Neuregelungen für den Akkreditierungsrat, die Hochschulen und Akkreditierungsagenturen operativ leistbar und sinnvoll sind. Einzelne Mitgliedshochschulen von AQAS diskutierten mit Dr. Olaf Bartz, ob die Umstrukturierung des Systems, in der voraussichtlich der Akkreditierungsrat alle Akkreditierungsentscheidungen treffen soll, die Verfahren nicht unnötig verlängert und durch den zusätzlichen Verfahrensschritt nicht auch die Kosten weiter steigen werden. Aus Sicht der Hochschule steht zu befürchten, dass die Gutachten floskelhaft standardisiert werden müssen, um die Fülle der Akkreditierungsentscheidungen bewältigen zu können. Einer Qualitätsweiterentwicklung von Studiengängen wäre damit kaum geholfen. Dr. Olaf Bartz verwies darauf, dass man bezüglich einiger Aspekte erst die im Staatsvertrag, der für Dezember 2016 angekündigt sei, formulierten Eckpunkte abwarten müsste. Dann erst würde klar werden, welche […]

2016-12-09T15:19:01+00:00 9. Dezember 2016|News, Vergangene Veranstaltungen|

Vielfalt „dualer“ Studienkonzepte: Erfolgreicher Workshop zu praxisintegrierten Studiengängen

Die deutsche Hochschullandschaft zeichnet sich aktuell durch eine steigende Anzahl praxisorientierter Studiengänge aus, die in ihrem jeweiligen dualen Konzept eine beachtliche Heterogenität aufweisen. Dieser vor allem an den Fachhochschulen zu beobachtenden Tendenz widmete sich der jüngste AQAS-Workshop und fragte danach, wie praxisintegrierte Studiengänge nicht nur erfolgreich realisiert werden, sondern wie diese Studiengangsmodelle als Erfolgskonzepte von Hochschulen fungieren können? Dabei, so hob Ulrich Rückmann (AQAS) eingangs hervor, ist die Bezeichnung des “Dualen” eine wenig spezifische Modellcharakterisierung: Handelt es sich um ausbildungsintegrierende oder ausbildungsbegleitende Studienprogramme? Sind sie berufsintegrierend oder berufsbegleitend? Zumal solche Studiengänge noch ergänzt werden durch kooperative, im Verbundstudium oder mit vertiefter Praxis gestaltete Programme. Ulrich Rückmann wies darauf hin, dass es zukünftig immer wichtiger werde, den Blick dafür zu schärfen, auf welche Weise die Studienprogramme die Verbindung von Theorie und Praxis tatsächlich umsetzen, weil diese Vernetzung den tatsächlichen Mehrwert dualer Studiengängen darstellt.

Diverse Fallbeispiele, wie praxisintegrierte Studienprogramme erfolgreich gestaltet werden können, aber auch, worin deren Schwierigkeiten bestehen, tauschten sich nicht nur die knapp 20 Teilnehmer/inn/en des Workshops am 2. Juni 2016 in Köln aus, sondern diese Vielfalt konnten auch die eingeladenen Referenten anschaulich ergänzen: Dr. Ulrich Hoffmeister von der IHK Lübeck erläuterte aus Perspektive der Praxispartner, worin die Chancen und Herausforderungen einer konsequenten Verzahnung von Theorie und Praxis an zwei unterschiedlichen Lernorten bestehen. Dabei hob er insbesondere auf die Empfehlungen “Qualitätssicherung und Akkreditierung dualer Studiengänge” ab, die im März 2015 auf dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag erarbeitet wurden. Im Anschluss hieran gewährte Johannes Haas vom Institut für Angewandte Produktionswissenschaften der Fachhochschule Joanneum Graz einen Einblick in das österreichische System und beschrieb beispielhaft, wie “Cooperative and Work Integrated Higher Education” einen vollständigen Lernzyklus gewährleistet und die enge Verknüpfung der Praktika in das Curriculum und […]

2016-06-15T16:15:41+00:00 3. Juni 2016|Vergangene Veranstaltungen|

AQAS-Workshop „Ganzheitliche Ansätze der Kompetenzorientierung in der Lehre“ – Modelle, Umsetzung und Akkreditierung –

Die ausgebuchte AQAS-Veranstaltung “Ganzheitliche Ansätze der Kompetenzorientierung in der Lehre – Modelle, Umsetzung und Akkreditierung” am 20. November 2014 zeigte, dass das Thema für die Ansprechpartner/innen an Hochschulen, die sich mit Fragen der Qualitätssicherung und Akkreditierung befassen, weiterhin von hoher Relevanz ist. In ihrer Funktion agieren sie in der Regel als Mittler und Multiplikatoren zwischen Lehrenden, Hochschulverwaltung und Akkreditierungsagentur.

AQAS erläuterte, an welchen Stellen Kompetenzorientierung im Akkreditierungsverfahren eine Rolle spielt und welche Monita in Akkreditierungsverfahren am häufigsten auftreten.

Praxisbeispiele der Hochschule Osnabrück und der Universität Girona vermittelten anschaulich, wie Kompetenzorientierung ganzheitlich, d.h. von der Zielformulierung über die Lehr- und Lernformen bis zur Leistungsmessung, umgesetzt werden kann. Die Referenten Professor Gehmlich und Dr. Bosch zeigten darüber hinaus, wie Kompetenzorientierung an ihren Hochschulen IT-gestützt in die laufenden Hochschulprozesse integriert wird.

Im Nachmittagsteil hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, unter Anleitung der Hochschuldidaktikerin Dr. Wunderlich Lernergebnisse aussagekräftig zu formulieren.

2016-04-07T20:03:39+00:00 5. Januar 2015|Vergangene Veranstaltungen|

AQAS-Workshop „Akkreditierung der lehramtsausbildenden Studiengänge in Niedersachsen“

Die Akkreditierung von lehrerbildenden Studiengängen stellt alle beteiligten Akteure vor besondere Herausforderungen.

Zum einen führen Struktur und Qualifikationsziel lehramtsrelevanter Kombinationsstudiengänge zu spezifischen Fragestellungen, die bei der Akkreditierung von Ein-Fach-Studiengängen keine oder eine untergeordnete Rolle spielen. So erfordern beispielsweise studienorganisatorische Besonderheiten, die Vielzahl beteiligter Fächer und Organisationseinheiten sowie die Einbindung mehrerer Praxisphasen besondere Aufmerksamkeit. Zum Zweiten gelten neben den für alle Akkreditierungsverfahren einschlägigen Vorgaben für lehrerbildender Studiengänge besondere Regelungen des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz. Gesetzliche Vorgaben der jeweiligen Bundesländer erhöhen zudem die Komplexität solcher Akkreditierungsverfahren.

Die Erfahrungen zeigen, dass es empfehlenswert ist, die Anforderungen an die Akkreditierung lehrerbildender Studiengänge schon frühzeitig zu bedenken. AQAS hat das zum Anlass genommen, einen Workshop anzubieten, um Gutachterinnen und Gutachter, die in Akkreditierungsverfahren an niedersächsischen Universitäten tätig werden, über die allgemeinen Vorgaben für die Akkreditierung von lehrerbildenden Studiengängen, das Vorgehen von AQAS bei der Akkreditierung solcher Studiengänge und Besonderheiten der Akkreditierungsverfahren in Niedersachsen zu informieren.

Der erste Teil des Workshops, der am 4. März in Köln stattgefunden hat, widmete sich den allgemeinen Vorgaben, die für die Akkreditierung lehrerbildender Studiengänge gelten. Dabei kann zwischen formalen Vorgaben und inhaltlichen Vorgaben der Kultusministerkonferenz und des Akkreditierungsrates zur Lehrerbildung unterschieden werden. Ein zweiter Teil hatte das konkrete zweistufige Vorgehen von AQAS bei der Akkreditierung von lehrerbildenden Studiengängen zum Inhalt. Der dritte Teil schließlich wurde von Vertreterinnen und Vertretern des “Niedersächsischen Verbundes zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung” gestaltet und hatte die spezifischen Vorgaben und Bedingungen von Lehrerbildung in Niedersachsen zum Gegenstand.

Die Diskussionen zu den Workshopteilen bezogen sich auf Themen, die bei der Akkreditierung von lehrerbildenden Studiengängen typischerweise angesprochen werden, wie beispielsweise die Polyvalenz des kombinatorischen Bachelorstudiums, konkrete Fragen der Studienorganisation und der Einbindung von […]

2013-04-02T16:44:55+00:00 2. April 2013|Vergangene Veranstaltungen|