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AQAS-Veranstaltungen

Tagung “10 Jahre AQAS”

veröffentlicht am 23. Januar 2012 in AQAS-Veranstaltungen

Wir freuen uns, im Frühjahr 2012 auf das zehnjährige Bestehen unserer Agentur zurückblicken zu können. Diesen runden Geburtstag möchten wir feiern und laden aus diesem Anlass zu unserer AQAS-Tagung 2012 ein.

Akkreditierungsverfahren stellen vielfältige Anforderungen an Hochschulen und deren Studiengänge, an Gutachterinnen und Gutachter und an uns als Agentur. Viele Hochschulen haben inzwischen ein hochschulweites Qualitätssicherungssystem implementiert und bewegen sich bei dessen Umsetzung im Spannungsfeld von Profilbildung und Vergleichbarkeit. Akkreditierung ist dabei Teil der Systeme und stellt durch die Beteiligung externer Akteure gleichzeitig eine Besonderheit dar.

Für uns bieten sich in dieser Situation viele Ansatzpunkte für einen Dialog unter den Beteiligten, den wir mit unserer Tagung anstoßen möchten:

10 Jahre AQAS:
Qualitätssicherung im Spannungsfeld von Profilbildung und Vergleichbarkeit
am 21. März 2012 im KOMED im MediaPark Köln

An diesem Tag möchten wir den Akkreditierungsprozess aus unterschiedlichen Perspektiven reflektieren und in den Kontext der nationalen und internationalen Entwicklungen stellen. Dazu konnten wir Experten für Qualitätssicherung in Lehre und Studium aus dem deutschen und europäischen Bereich gewinnen.

Genaue Informationen zu Ablauf, Inhalt und Anmeldung zur Tagung finden Sie im Programm sowie im Anmeldeformular. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

AQAS-Workshop “Prozessorientiertes Qualitätsmanagement an Hochschulen”

veröffentlicht am 2. September 2011 in AQAS-Veranstaltungen

Am 07. November 2011 findet im Wissenschaftszentrum in Bonn der AQAS-Workshop “Prozessorientiertes Qualitätsmanagement an Hochschulen” statt.

Weitere Informationen finden Sie im Workshop-Flyer.

Zur Anmeldungen nutzen bitte Sie dieses Formular oder senden Sie bitte eine e-Mail mit den entsprechendewn Informationen an veranstaltungen[at]aqas.de.

Workshop: Akkreditierung von internationalen Studiengängen

veröffentlicht am 1. Oktober 2010 in AQAS-Veranstaltungen

Studiengänge, die gemeinsam von zwei oder mehreren Hochschulen aus verschiedenen Ländern angeboten werden, setzen die Forderung des Bologna-Prozesses nach studentischer Mobilität um und tragen in besonderer Weise zum interkulturellen Verständnis bei.

Sie erfordern nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch ein effektives Management, damit Studierende sie reibungslos absolvieren können. Dabei sind oft organisatorische und rechtliche Hürden zu überwinden.

Sobald eine deutsche Hochschule ihren Abschlussgrad für einen solchen Studiengang vergibt, sei es als joint degree, double degree oder multiple degree, bedarf der Studiengang einer Akkreditierung durch eine Agentur, die berechtigt ist, das Siegel des deutschen Akkreditierungsrates zu verleihen.

Die Erfahrungen zeigen, dass es empfehlenswert ist, die Anforderungen an die Akkreditierung internationaler Studiengänge schon frühzeitig zu bedenken.

Der Workshop soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Anforderungen der Akkreditierung, die Kriterien des Akkreditierungsrates und die Ausgestaltung von Akkreditierungsverfahren internationaler Studiengänge informieren.

Zwei Erfahrungsberichte von Hochschulen, die mit ihren internationalen Studienprogrammen bereits ein Akkreditierungsverfahren durchlaufen haben, sollen einen Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen. Die Vorstellung ausgewählter Fördermöglichkeiten auf EU-Ebene durch den DAAD soll Interessenten eine erste Orientierung geben.

Der Workshop richtet sich an Lehrende, Verwaltungsangestellte, Akkreditierungsbeauftragte, die mit der Konzeption, Organisation, Durchführung und Akkreditierung internationaler Studiengänge befasst sind.

Wir würden uns freuen, Sie bei unserem Workshop begrüßen zu können.

Programm des AQAS-Workshops

10.00 Uhr Begrüßung
Einführende Bemerkungen Vortrag: Doris Herrmann, Geschäftsführung AQAS e. V., Bonn
10.15 Uhr Akkreditierung: Kriterien, Verfahren, Erfahrungen
Vortrag: Volker Husberg, Geschäftsstelle AQAS e. V., Bonn
12.15 Uhr Mittagsimbiss
13.15 Uhr Erfahrungen aus Sicht der Hochschulen I
Vortrag: Dr. Markus Moke, Ruhr-Universität Bochum, NOHA
14.30 Uhr Erfahrungen aus Sicht der Hochschulen II
Vortrag: Dr. Markus Wilp, Universität Münster, Niederlande-Deutschland-Studien
15.15 Uhr Kaffeepause
15.45 Uhr Kurzbeitrag: Förderungsmöglichkeiten gemeinsamer Studiengänge durch die EU
Vortrag: Nina Salden, Referatsleiterin DAAD
16.00 Uhr Abschließende Diskussion
16.30 Uhr Abreise

Der Veranstaltungsort

Universitätsclub Bonn
Konviktstr. 9
53113 Bonn
office[at]uniclub-bonn.de

Der Universitätsclub Bonn liegt in der Innenstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß 10–15 Min. in Richtung „Hofgarten/Universität“ bis zum Koblenzer Tor. Direkt neben dem Koblenzer Tor beginnt die Konviktstr. Den Universitätsclub finden Sie nach ca. 25 m etwas versteckt in einem Park auf der linken Seite. Alternativ können Sie vom Hbf. mit der U-Bahn bis zur Haltestelle „Universität/Markt“ fahren (eine Haltestelle vom Hauptbahnhof entfernt), Ausgang „Koblenzer Tor“.

Anreise mit dem Auto: In direkter Nähe des Universitätsclubs bestehen nur wenige kostenlose Parkmöglichkeiten. Die nächsten Tiefgaragen sind „Universität“, „Oper“ und „Markt“. Eine genaue Anfahrtsbeschreibung sowie eine detaillierte Anfahrtsskizze finden Sie auf der Internetseite des Universitätsclubs.

Kontakt

Volker Husberg
AQAS e. V.
In der Sürst 1
53113 Bonn
0228 90 960-13
husberg[at]aqas.de

Anmeldung

Für die Teilnahme am Workshop erheben wir einen Unkostenbeitrag von 150 Euro pro Person (inkl. Mittagsimbiss). Mitgliedshochschulen von AQAS e.V. erhalten einen Rabatt von 10 %. Da nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung mit dem Anmeldeformular des Workshop-Flyers.

Anmeldeschluss ist am 8. Oktober 2010.

Wir weisen darauf hin, dass nur bei Abmeldungen, die bis zum 13. Oktober 2010 erfolgen, der Teilnahmebeitrag erstattet werden kann. Bei späteren Absagen können wir leider keine Erstattung vornehmen.

Workshop: Prozessorientiertes Qualitätsmanagement an Hochschulen

veröffentlicht am 1. Oktober 2010 in AQAS-Veranstaltungen

Wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Systemakkreditierung einer Hochschule ist ein wirksames Qualitätsmanagementsystem im Bereich Studium und Lehre. Maßnahmen zur Qualitätssicherung gibt es viele. Diese in einem System zu bündeln, das die gesamte Hochschule umspannt und dabei wertvolle Informationen für die qualitätsgeleitete Steuerung von Hochschulen liefert, ist eine schwierige Aufgabe, der sich die Hochschulen zunehmend annehmen. Ein Ansatzpunkt dabei kann sein, auf bereits etablierte QM-Systeme, wie die DIN EN ISO 9001, aufzusetzen.

Der Workshop „Prozessorientiertes Qualitätsmanagement an Hochschulen“ verfolgt folgende Ziele:

Es wird eine grundlegende Einführung zum Thema Prozessorientiertes Qualitätsmanagement nach der DIN EN ISO 9001 gegeben.

Auf der Grundlage dieser Einführung arbeitet der Workshop die Schnittstellen von Systemakkreditierung und DIN ISO 9001 heraus: Was sind Gemeinsamkeiten? Wo existieren Unterschiede? An welcher Stelle könnten sich Hochschulen etablierter Methoden und Vorgehensweisen der DIN bedienen, um ein QM-System zu implementieren, das ihren Bedürfnissen entspricht?

Schließlich werden wir aufzeigen, welche Synergien mit Blick auf die Systemakkreditierung bei einem normkonformen QM-System entstehen können.

Beispiele aus der Praxis runden das Programm ab und zeigen, welche Gründe es aus Sicht der Hochschulen gibt, diesen Weg zu bestreiten.

Bereits im letzten Jahr hat AQAS eine Veranstaltung zu diesem Themenkomplex angeboten. In diesem Workshop werden wir für diejenigen, die sich noch nicht mit der DIN beschäftigen haben, grundlegende Informationen zur DIN ISO 9001 einbinden. Darüber hinaus soll der Fokus verstärkt auf der Frage nach einer hochschuladäquaten Interpretation der DIN liegen.

 Prof. Binner Akademie

Als Experte und Referent für Qualitätsmanagement konnten wir Prof. Dr.-Ing. Hartmut Binner (Leiter der PROF. BINNER AKADEMIE und Professor an der Fachhochschule Hannover) gewinnen.

Tanja Wälzholz berichtet aus der Praxis. Sie betreut derzeit ein Projekt zur Einführung eines integrierten Managementsystems an der Hochschule Darmstadt, das auch das Qualitätsmanagement mit einbezieht. Claudine Schulz berichtet aus den Erfahrungen der Fachhochschule Aachen mit ihrem Qualitätsmanagementsystem unter dem Aspekt der Prozessorientierung.

PROGRAMM – 09. November 2010

10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Grundlagen der Systemakkreditierung und der DIN EN ISO 9001 Vortrag: Katja Kluth, Geschäftsstelle AQAS e.V., Bonn
11.00 Uhr DIN EN ISO 9001 an Hochschulen – Ansätze und Erfahrungen mit dem MITO-Methoden-Tool
Vortrag: Prof. Dr-Ing. Hartmut Binner, PROF. BINNER AKADEMIE, Hannover
12.00 Uhr Diskussion
12.30 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Die Akkreditierung prozessorientierter QM-Systeme
Vortrag: Doris Herrmann, Katja Kluth, Geschäftsstelle AQAS e.V., Bonn
14.00 Uhr Diskussion
14.30 Uhr Praxisbericht I: Einführung eines integrierten Managementsystems
Vortrag: Tanja Wälzholz, Hochschule Darmstadt, Hochschulmanagement
15.00 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr Praxisbericht II: Qualitätsmanagement und Prozessorientierung an der FH Aachen
Vortrag: Claudine Schulz, Fachhochschule Aachen, Zentrale Qualitätsentwicklung
16.00 Uhr Fazit und abschließende Diskussion
16.30 Uhr Abreise

Veranstaltungsort

Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg
Ahrstr. 45
53175 Bonn

Anreise ab Bonn Hauptbahnhof

Fahren Sie mit der U-Bahn Linie 16 oder 63 Richtung Bad-Godesberg bis zur Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn. Gehen Sie in die Kennedy-Allee. Nach wenigen Metern gelangen Sie rechts in die Ahrstraße.

Detaillierte Informationen zur Anreise mit dem Auto finden Sie im Web-Auftritt des Wissenschaftszentrums.

Kontakt

Katja Kluth
Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung
von Studiengängen – AQAS e. V.
In der Sürst 1, 53113 Bonn
0228 90 960-182; kluth[at]aqas.de

Anmeldung

Bitte benutzen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular im Workshop-Flyer. Für die Workshopteilnahme erheben wir einen Unkostenbeitrag von 150 Euro pro Person (inkl. Mittagsimbiss). Mitgliedshochschulen von AQAS e.V. erhalten einen Rabatt von 10%. Da nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung. Wir weisen darauf hin, dass nur bei Abmeldungen, die bis zum 26. Oktober 2010 erfolgen, der Teilnahmebeitrag erstattet werden kann. Bei späteren Absagen können wir leider keine Erstattung vornehmen.

AQAS-Jahrestagung 2010

veröffentlicht am 27. August 2010 in AQAS-Veranstaltungen

Mitgliederversammlung und Workshop am 29. Oktober 2010

Wir laden Sie wieder herzlich zu unserer Jahrestagung 2010 in Kombination mit der Mitgliederversammlung von AQAS e. V. ein.

Parallel zur Mitgliederversammlung, in der die Hochschulleitungen der Mitgliedshochschulen von AQAS e. V. über Vereinsfragen diskutieren, bieten wir zeitgleich einen Workshop zum Thema “Von der Reakkreditierung zur Systemakkreditierung” an, der sich an Beauftrage für Akkreditierung, Evaluation und Qualitätssicherung der AQAS-Mitgliedshochschulen richtet. Der Workshop möchte aufzeigen, wie Hochschulen Verfahren zur Reakkreditierung gezielt zur Vorbereitung auf die Systemakkreditierung und als Test für Qualitätsmanagementsysteme nutzen können.

Am Nachmittag wird die Veranstaltung für alle Beteiligten gemeinsam fortgeführt. Ein Vortrag soll zeigen, wie Qualitätssicherung im Hochschulwesen in anderen europäischen Ländern organisiert ist. Das Thema wird in einer anschließenden Podiumsdiskussion vertieft.

Die Veranstaltung klingt mit einer Kaffeepause aus. Die Teilnahme ist für Vertreter der Mit-gliedshochschulen kostenfrei.

Die Veranstaltung findet im Wissenschaftszentrum in Bonn-Bad Godesberg statt.

Vormittag

10.00-10.30 Uhr Begrüßung aller Teilnehmer
10.30-13.00 Uhr Mitgliederversammlung im Plenarsaal

PARALLEL DAZU:

10.30-13.00 Uhr Workshop “Von der Reakkreditierung zur Systemakkreditierung” im Seminarraum
  Leitung: Katja Kluth, Volker Husberg (AQAS-Geschäftsstelle)
  Referate: Gregor Bechtold/Jennifer Kreß (Hochschule Darmstadt, Studienprogramment-wicklung), Prof. Dr. Marcus Siebolds (Dekan/Qualitätsmanagementbeauftragter Fachbereich Sozialwesen, Katholische Hochschule NRW)
  Inhalte: Es werden das Projekt Konzeptentwicklung “Clusterakkreditierung” als Vorbereitung auf die Systemakkreditierung an der HS Darmstadt sowie das für 2011 von AQAS in Kooperation mit der Katholischen HS NRW geplante Pilotprojekt “Akkreditierung ohne Antrag” vorgestellt. Außerdem sollen die Erfahrungen der AQAS-Geschäftsstelle in Reakkreditierungsverfahren mit Blick auf die Systemakkreditierung ausgewertet werden.
13.00-14.00 Uhr Wir laden Sie herzlich zum Mittagsimbiss ein.

Nachmittag

14.00-14.30 Uhr Vortrag “Europäische Trends in der Qualitätssicherung” im Plenarsaal
  Redner: Dr. Achim Hopbach (Präsident der European Association for Quality Assurance in Higher Education ENQA/Geschäftsführer des deutschen Akkreditierungsrates)
  Inhalte: Der Vortrag stellt exemplarisch die Entwicklung von Qualitätssicherung und Qualitätssicherungssystemen im europäischen Hochschulraum vor.
14.30-15.30 Uhr Podiumsdiskussion “Wege der Qualitätssicherung im nationalen und internationalen Kontext” im Plenarsaal
  Teilnehmer: Prof. Dr. Holger Burckhart (Vorstandsvorsitzender AQAS e. V./Rektor der Universität Siegen),Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer (Vizepräsidentin der Justus Liebig-Universität Gießen), Dr. Achim Hopbach (Präsident ENQA/Geschäftsführer des deutschen Akkreditierungsrates), Prof. Dr. Joachim Metzner (Präsident der Fachhochschule Köln/Vizepräsident der HRK)
  Moderation:Doris Herrmann, Geschäftsführung AQAS e. V.
15.30-16.00 Uhr Gemeinsames Kaffeetrinken, Abreise

Ansprechpartnerinnen:

Katja Kluth und Annette Trippler
Tel.: 0228 90 960-10 bzw. 0228 90 960-170
Fax: 0228 90 960-19
E-Mail: info@aqas.de

Anmeldung:

Bitte benutzen Sie dieses Anmeldeformular, wenn Sie an der AQAS-Jahrestagung teilnehmen möchten. Die Anmeldung zur Mitgliederversammlung am Vormittag erfolgt separat.

Die Teilnahme ist für Vertreterinnen und Vertreter unserer Mitgliedshochschulen kostenfrei.

Veranstaltungsort

Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg:
Ahrstr. 45
53175 Bonn

Anreise ab Bonn Hauptbahnhof:

Fahren Sie mit der U-Bahn Linie 16 oder 63 Richtung Bad-Godesberg bis zur Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn. Gehen Sie in die Kennedy-Allee. Nach wenigen Metern gelangen Sie rechts in die Ahrstraße.

Detaillierte Informationen zur Anreise mit dem Auto finden Sie auf im Web-Auftritt des Wissenschaftszentrums.

AQAS-Workshops 2010

veröffentlicht am 20. April 2010 in AQAS-Veranstaltungen

Workshop-Ankündigungen

Im vergangenen Jahr hat AQAS begonnen, Workshops zu Fragen des Qualitätsmanagements und der Akkreditierung anzubieten. Diese Praxis wollen wir fortsetzen.

Wir planen für das Jahr 2010 die unten genannte Workshops.

Anmeldungen zu allen Workshops sind ab sofort möglich. Bitte senden Sie uns bei Interesse eine Email an:

veranstaltungen[at]aqas.de

Workshop „Duale und berufsbegleitende Studiengänge“

Dienstag 15.06.2010 im Uni-Club Bonn, ca. 10–17 Uhr

Zielgruppe: Qualitätsbeauftragte, Akkreditierungsbeauftragte, Gutachter/innen, (künftige) Studiengangsleiter/innen sowie Vertreter/innen von IHKs

Inhalt: Der Workshop thematisiert typische Merkmale und Besonderheiten dualer und berufsbegleitender Studiengänge (z.B. die Verzahnung der einzelnen Komponenten, der Umgang mit der studentischen Arbeitsbelastung). Die Teilnehmer/innen werden über Anforderungen an solche Studiengänge im Rahmen von Akkreditierungs- und Reakkreditierungsverfahren informiert. Anbieter von dualen und berufsbegleitenden Studiengängen werden über ihre Erfahrungen berichten.

Für den Workshop wird eine Teilnahmegebühr von 150 € zzgl. Mehrwertsteuer erhoben. Mitgliedshochschulen erhalten einen Rabatt von 10%.

Ansprechpartnerin: Birgit Kraus, kraus[at]aqas.de


Workshop „Akkreditierung von internationalen Studiengängen“

Mittwoch, 20.10.2010 im Uni-Club Bonn, ca. 10–17 Uhr

Zielgruppe: Qualitätsbeauftragte, Akkreditierungsbeauftragte, Studiengangsplaner/innen, Verwaltungsmitarbeiter/innen

Inhalt: Studiengänge, die gemeinsam von zwei oder mehreren Hochschulen aus verschiedenen Ländern angeboten werden, setzen die Forderung des Bologna-Prozesses nach studentischer Mobilität um und tragen in besonderer Weise zum interkulturellen Verständnis bei. Sie erfordern aber einen hohen Organisationsgrad, um für die Studierenden einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Die Akkreditierung solcher Studiengänge sollte schon bei der Planung bedacht werden, da besondere Regeln für die Akkreditierung von gemeinsamen Studienprogrammen gelten.

Der Workshop soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Anforderungen der Akkreditierung und die Ausgestaltung von Akkreditierungsverfahren internationaler Studiengänge informieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches.

Für den Workshop wird eine Teilnahmegebühr von 150 € zzgl. Mehrwertsteuer erhoben. Mitgliedshochschulen erhalten einen Rabatt von 10%.

Ansprechpartner: Volker Husberg, husberg[at]aqas.de


Workshop „Von der Reakkreditierung zur Systemakkreditierung”

Freitag, 29.10.2010 im Wissenschaftszentrum Bonn. Dieser Workshop findet im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung von AQAS statt.

Zielgruppe: Leitungsebene der Hochschulen, Qualitätsbeauftragte, Akkreditierungsbeauftragte

Inhalt: Der Workshop soll Hochschulen eine Perspektive aufzeigen, wie Reakkreditierungsverfahren und -ergebnisse als Vorbereitung auf eine Systemakkreditierung genutzt werden können.

Bei der Reakkreditierung von Studiengängen liegt der Fokus der Betrachtung u. a. auf der Frage, wie Hochschulen im Zeitraum der Erstakkreditierung mit Studienprogrammen umgegangen sind: Wurde der Studiengang durch das interne Qualitätssicherungssystem regelmäßig überprüft? Wurden qualitative und quantitative Daten erhoben und ausgewertet? Und noch wichtiger: Was ist mit den Ergebnissen passiert? Haben die Maßnahmen zur Qualitätssicherung Auswirkungen auf das Studienprogramm genommen und die Qualität positiv beeinflusst?

Vor dem Hintergrund aktueller Informationen und Erfahrungen soll erarbeitet werden, wie Reakkreditierungsverfahren genutzt werden können, um das eigene Qualitätssicherungssystem kritisch zu prüfen und mit Blick auf eine anvisierte Systemakkreditierung weiterzuentwickeln.

Der Workshop wird für Mitgliedshochschulen kostenlos angeboten.

Ansprechpartnerin: Katja Kluth, kluth[at]aqas.de


Workshop „Prozessorientiertes Qualitätsmanagement an Hochschulen“

Dienstag, 09.11.2010 im Wissenschaftszentrum Bonn, ca. 10–17 Uhr

Zielgruppe: Leitungsebene der Hochschulen, Qualitätsbeauftragte, Akkreditierungsbeauftragte

Inhalt: Wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Systemakkreditierung einer Hochschule ist ein wirksames Qualitätsmanagementsystem im Bereich Studium und Lehre. Maßnahmen zur Qualitätssicherung gibt es viele. Diese in einem System zu bündeln, das die gesamte Hochschule umspannt und dabei wertvolle Informationen für die qualitätsgeleitete Steuerung von Hochschulen liefert, ist eine schwierige Aufgabe, der sich die Hochschulen zunehmend annehmen.

Bereits im letzten Jahr hat AQAS ein erstes Seminar zu diesem Themenkomplex angeboten und Parallelen aufgezeigt zwischen den Anforderungen der Systemakkreditierung und der DIN ISO 9001 an Qualitätsmanagementsysteme.

Der Workshop arbeitet die Schnittstellen von Systemakkreditierung und DIN ISO 9001 heraus: An welcher Stelle können sich Hochschulen etablierter Methoden und Vorgehensweisen der DIN bedienen, um ein QM-System zu implementieren, das ihren Bedürfnissen entspricht und auf Erfahrungen aus anderen Bereichen sinnvoll nutzt?

In diesem zweiten Seminar soll – neben grundsätzlichen Informationen zur Systemakkreditierung und zur DIN ISO 9001 dargestellt werden –, welche Vorteile es haben kann, wenn eine Hochschule Ihr QM-System nach der DIN ISO 9001 strukturiert. Gleichzeitig werden beispielhaft prozessorientierte Qualitätssicherungssysteme im Hochschulkontext präsentiert, die zeigen, dass Spielräume in der Interpretation der DIN ISO 9001 bestehen, die eine Anpassung an das System Hochschule ermöglichen.

Für den Workshop wird eine Teilnahmegebühr von 150 € zzgl. Mehrwertsteuer erhoben. Mitgliedshochschulen erhalten einen Rabatt von 10%.

Ansprechpartnerin: Katja Kluth, kluth[at]aqas.de


Anmeldungen zu allen Workshops sind ab sofort möglich. Bitte senden Sie uns bei Interesse eine Email an:

veranstaltungen[at]aqas.de

Rückblick: AQAS-Jahrestagung 2009

veröffentlicht am 19. November 2009 in AQAS-Veranstaltungen

In diesem Jahr fand die jährliche Mitgliederversammlung von AQAS e.V. erstmals im Rahmen einer Jahrestagung statt. Dazu konnten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Mitgliedshochschulen im Wissenschaftszentrum in Bonn begrüßt werden.

Mitgliederversammlung

Vorstand und Geschäftsführung zeigten sich zufrieden mit der Arbeit der Geschäftsstelle im vergangenen Jahr und gaben den Mitgliedern Einblick in nationale und internationale Projekte im Berichtszeitraum. Im Jahr 2009 wurden bisher 175 Studienprogramme akkreditiert. Gleichzeitig hat AQAS wichtige Erfahrungen bei der Akkreditierung von Joint-Degree-Programmen gesammelt. So hatte AQAS Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der niederländischen Akkreditierungsorganisation NVAO Gelegenheit, die Instrumente und Materialien von NVAO intensiv kennen zu lernen und eine Basis für eine weitere Zusammenarbeit zu legen. Erstmals wurde auch ein Workshop zum Thema “prozessorientierte Qualitätsentwicklung im Rahmen der Normenreihe DIN ISO 9000 ff.” angeboten, um Hochschulen eine erste Orientierung zu den Anforderungen der Systemakkreditierung zu geben und zugleich die Vor- und Nachteile eines prozessorientierten Qualitätsmanagements an Hochschulen darzustellen.

Prof. Dr. Wolfgang Anders und Prof. Dr. Dieter Timmermann sind zum Ende des Sommersemesters aus ihren Hochschulleitungsämtern ausgeschieden und haben daher ihre Vorstandsposition bei AQAS e.V. zur Verfügung gestellt. Als Nachfolgerinnen hat die Mitgliederversammlung Frau Prof. Ingeborg Henzler als stellvertretende Vorsitzende (Nachfolge Anders) und Frau Prof. Dr. Uta Wilkens als Beisitzerin (Nachfolge Timmermann) gewählt.

Der Vorstand von AQAS e.V. setzt sich somit nun wie folgt zusammen:

  • Prof. Dr. Holger Burckhart, Rektor der Universität Siegen, Vorsitzender
  • Prof. Ingeborg Henzler, Präsidentin der Fachhochschule Koblenz, stellv. Vorsitzende
  • Prof. Dr. Eberhard Menzel, Präsident der Hochschule Ruhr West, Schatzmeister
  • Prof. Dr. Jürgen Oldenstein, Vizepräsident für Studium und Lehre der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Beisitzer
  • Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien der Ruhr-Universität Bochum, Beisitzerin
Mitgliederversammlung

Die Arbeit der Agentur wird im kommenden Jahr insbesondere durch die Akkreditierung der lehrerbildenden Studiengänge in NRW bestimmt sein. Erwartet wird auch das Anlaufen von Verfahren im Bereich der Systemakkreditierung. Außerdem plant AQAS das Angebot an themengebundenen Workshops weiter auszubauen.

Workshop

Parallel zur Mitgliederversammlung wurde ein Workshop zur Weiterentwicklung von Studiengängen im Kontext von Akkreditierung und Reakkreditierung angeboten. Dazu konnte AQAS zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Mitgliedshochschulen für Qualitätssicherung und Akkreditierung zuständig sind, begrüßen.

Diskutiert wurden Fragen, die das Monitoring und die Weiterentwicklung von gestuften Studiengängen und die Weiterentwicklung von Akkreditierungsverfahren betreffen.

Volker Husberg von AQAS erläuterte, wie sich der Bologna-Prozess in Europa auf der politischen Ebene entwickelt hat. Deutlich wurde, wie Themen aus den Bologna-Folgekonferenzen von den politischen Akteuren in Deutschland aufgenommen werden und auch im Rahmen der Akkreditierung eine Rolle spielen.

Ein Schwerpunkt des Workshops lag auf dem Thema “Employability”. Dazu stellte Harald Schomburg vom Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER) in Kassel den Ansatz und die wichtigsten Ergebnisse der jüngst veröffentlichten Absolventenstudie dar, die das INCHER zusammen mit zahlreichen Hochschulen durchgeführt hat. [mehr…]

Abschließend ging Simone Kroschel von AQAS darauf ein, wie sich die Vorgaben zur Akkreditierung und die Fragestellungen in den Verfahren in den letzten Jahren verändert haben. Als Einflussfaktoren wurden neben der politischen Entwicklung die Erfahrungen und Diskussionen in den Hochschulen, die öffentliche Debatte um den Bologna-Prozess und auch die Ergebnisse aus der agentureigenen Qualitätssicherung dargestellt.

Ein Thema in den Diskussionsrunden war die Frage, inwiefern Absolventenstudien vergleichende Aussagen zu traditionellen und gestuften Studienstrukturen erlauben. Darauf wird das INCHER künftig eingehen, wenn zunehmend Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengängen in den Arbeitsmarkt eintreten.

Weiterhin sprachen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Mitgliedshochschulen dafür aus, Akkreditierungsverfahren stärker auf die wesentlichen Fragen von Konzeption, Struktur und Studierbarkeit von Studiengängen zu reduzieren und das Verfahren nicht mit den unterschiedlichsten Aspekten aus der bildungspolitischen Debatte zu überfrachten.

Hier finden Sie die Präsentationen zum Workshop als Download:

Podiumsdiskussion

Am Nachmittag fand eine gemeinsame Veranstaltung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Form einer Podiumsdiskussion statt, in der Vertreter aus dem AQAS-Vorstand sowie aus Leitungen von Hochschulen die Wechselwirkungen zwischen Qualitätssicherungsprozessen, Hochschulsteuerung und Akkreditierung sowie die weitere Entwicklung des Akkreditierungssystems diskutierten. Es moderierte Dr. Andreas Archut, Pressesprecher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Zentrales Thema war das Verfahren zur Systemakkreditierung, das im Unterschied zur Programmakkreditierung keine einzelnen Studienprogramme, sondern das bestehende hochschulweite Qualitätsmanagementsystem und damit alle diesem System unterliegenden Programme akkreditiert. Bundesweit sind die ersten Verfahren angelaufen; auch bei AQAS besteht für die Hochschulen die Möglichkeit, Systemakkreditierungsverfahren durchführen zu lassen.

Podiumsdiskussion

Mit Prof. Dr. Sabine Remdisch, Vizepräsidentin für Lebenslanges Lernen der Leuphana Universität Lüneburg und Leiterin des Instituts für Evaluation und Qualitätsentwicklung, sowie Prof. Dr. Ulrich Deller, Prorektor der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, konnten zwei Hochschulleitungsvertreter mit unterschiedlichen Ansichten zum Prozess der Systemakkreditierung für die Diskussion gewonnen worden. Während an der Leuphana Universität Lüneburg konkrete Vorbereitungen zum Start des Verfahrens zur Systemakkreditierung getroffen werden, hält die Hochschulleitung der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen an der Programmakkreditierung fest. Die für die jeweilige Hochschule relevanten Entscheidungsfindungsprozesse wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung erläutert.

Prof. Dr. Holger Burckhart in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des AQAS-Vorstands sprach sich für die Systemakkreditierung als zukunftsorientiertes Modell aus. Hochschulen, an denen bereits institutionsweite Qualitätsmanagementmodelle bestehen, sollten die Möglichkeit wahrnehmen, eine Systemakkreditierung anzustreben.

Prof. Burckhart dankte für die anregende Diskussion und die Beiträge aus dem Plenum und bezeichnete die Podiumsveranstaltung als gewinnbringenden Abschluss der Jahrestagung 2009.

Erstes AQAS-Seminar „Ansätze des Qualitätsmanagements an Hochschulen am Beispiel prozessorientierter Qualitätssicherung“

veröffentlicht am 19. November 2009 in AQAS-Veranstaltungen

AQAS e.V. hat im Oktober 2009 erfolgreich das erste Seminar im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe “Qualitätsmanagement und Akkreditierung an Hochschulen” durchgeführt und über Systemakkreditierung, die DIN EN ISO 9001 sowie mögliche Bezugspunkte informiert. Wieso nicht bei der Einführung eines QM-Systems an der Hochschule – Grundvoraussetzung für die Systemakkreditierung – von den Erfahrungen mit der DIN EN ISO 9001 – profitieren, so die Grundidee des Seminars.

Viele Hochschulen stehen derzeit vor der Frage, inwiefern die Systemakkreditierung eine Alternative zur Programmakkreditierung ist, welche Anforderungen zu erfüllen sind und wie ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut werden kann, das als Grundlage für eine Systemakkreditierung dienen kann. AQAS möchte die Hochschulen in dieser Situation durch Seminare und Informationsveranstaltungen bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe bot AQAS in Kooperation mit einem ausgewiesenen Experten für prozessorientiertes Qualitätsmanagement, Herrn Prof. Dr. Hartmut F. Binner von der Fachhochschule Hannover, im Oktober dieses Jahres erstmals ein Seminar zum Thema: “Ansätze des Qualitätsmanagements an Hochschulen am Beispiel prozessorientierter Qualitätssicherung” an.

Dass ca. 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen am Seminar teilnahmen, zeigt die Relevanz des Themas an Hochschulen.

AQAS-Seminar

Der Ablauf des Seminars war dreigeteilt: Zunächst stellten Frau Herrmann und Frau Kluth von AQAS die wesentlichen Anforderungen und Kriterien bei der Systemakkreditierung vor, um die Seminarbesucher mit dem Verfahren, wie es vom Akkreditierungsrat entwickelt wurde, vertraut zu machen.

Danach stellte Herr Prof. Binner, der seit vielen Jahren in der Binner Akademie öffentliche und nicht-öffentliche Einrichtungen bei der Einführung von prozessorientierten Qualitätsmanagementsystemen unterstützt, die zentralen Elemente eines prozessorientierten QM-Systems nach der DIN ISO 9001 vor. Dabei betonte er insbesondere, dass die Norm – auch wenn sie in der Industrie entstanden ist – auf öffentliche Einrichtungen und Hochschulen anwendbar ist. Dies bestätigte später Prof. Segner, Dekan an der Fachhochschule Hannover. Der Fachbereich Maschinenbau, dem er vorsteht, wurde vor einiger Zeit selbst ISO-zertifiziert, so dass Prof. Segner aus der Praxis berichten konnte.

Die Hochschulen könnten nur davon profitieren, so Binner weiter, wenn sie sich – anstatt das “Rad neu zu erfinden” – die Lernkurven, die im Rahmen der DIN gemacht wurden, beim Aufbau ihrer Qualitätsmanagementsysteme zunutze machten.

Präsentation

Selbstverständlich gibt es keinen “Königsweg” zum Aufbau eines QM-Systems, sondern es ist den Hochschulen freigestellt, eigene Systeme zu entwickeln. Die Vorgaben zur Systemakkreditierung sehen ausdrücklich kein bestimmtes Qualitätsmanagementsystem vor, weil sie davon ausgehen, dass die Hochschulen ihr System in Abhängigkeit von der konkreten Situation vor Ort aufbauen müssen.

Gleichwohl ist zu bedenken, dass die Vielzahl der Ansätze und Vorgehensweisen, die derzeit an den Hochschulen verfolgt werden, auch Probleme birgt: Zum einen lässt sich eine Vergleichbarkeit der Systeme kaum gewährleisten, zum anderen ist der Entwicklungsaufwand für die Hochschulen hoch.

Dass es durchaus Ansatzpunkte für einen Vergleich der Anforderungen an das QM-System seitens der Systemakkreditierung und der DIN EN ISO 9001 gibt, war eine wesentliche Erkenntnis im letzten Teil des Seminars. Dabei wurde deutlich, dass einerseits der Fokus beider Verfahren ähnlich ist, es aber andererseits keinen “Automatismus” gibt, mit dem sich ein prozessorientiertes QM-System nach ISO in die Systemakkreditierung einfügen ließe: Eine Hochschule, die ISO-zertifiziert ist, hat damit nicht automatisch den Erfolg in der Systemakkreditierung gesichert, auch wenn die Organisation bei der Durchführung des Verfahrens sicherlich davon profitiert.

Die lebhafte Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss an die Präsentationen zeigte, dass hohes Interesse an der Option der Verbindung von Systemakkreditierung und normkonformem QM-Systemen besteht, aber auch noch “Berührungsängste” spürbar sind. Eine Fortführung der Diskussion scheint angezeigt. AQAS wird weitere Veranstaltungen zu diesem Themenkreis anbieten.

Aufgrund der hohen Anmeldezahlen für den Workshop im Oktober 2009 werden wir das Seminar im 4. Quartal 2010, voraussichtlich im November, wiederholen. Bitte informieren Sie sich bei Interesse auf unserer Homepage oder wenden Sie sich an Frau Kluth unter kluth@aqas.de.

Gruppenbild
v.l.n.r. Prof. Dr. Matthias Segner, Doris Herrmann, Katja Kluth, Prof. Dr.-Ing Hartmut F. Binner

Systemakkreditierung und Reakkreditierung

veröffentlicht am 26. September 2008 in AQAS-Veranstaltungen

Anforderungen an Gutachter, Hochschulen und Agentur

PROGRAMM AQAS-TAGUNG 2008  Download der PDF Download der PDF-Datei


Empfang der Gäste im Foyer des Rheinischen Landesmuseums
10.00 Uhr


Begrüßung und Einführung
10.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Prof. Dr. Holger Burckhart, Vorstandsvorsitzender AQAS e.V.


Plenum I: Systemakkreditierung
11.00 bis 11.45 Uhr, Veranstaltungssaal

Systemakkreditierung als Alternative zur Programmakkreditierung, Anforderungen an die Hochschulen in Deutschland, Konsequenzen für das Akkreditierungssystem, Erfahrungen mit Qualitätssicherungssystemen im internationalen Vergleich.

  • Doris Herrmann, Geschäftsführung AQAS:
„Neue Chancen durch Systemakkreditierung?“
  • Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA): „Systemakkreditierung im europäischen Vergleich“

 Download der PDF Auftaktreferat 1: Systemakkreditierung
 Download der PDF Auftaktreferat 2: International Trends


 Vortrag: Klaassen
Leendert Klaassen

Plenum II: Reakkreditierung
11.45 bis 12.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Prüfansatz und zentrale Aspekte bei der Reakkreditierung, die Bedeutung qualitativer und quantitativer Daten, Reakkreditierung als Alternative zur Systemakkreditierung, internationale Erfahrungen mit Follow-up-Verfahren.

  • Volker Husberg, Dr. Julia Zantopp, Geschäftsstelle AQAS:
„Programmoptimierung und Reakkreditierung“
  • Leendert Klaassen, Executive Board, 
Nederlands-Vlaamse Accreditatie Organisatie (NVAO): „Follow-up-Verfahren im europäischen Vergleich“

 Download der PDF Auftaktreferat 3: Programmoptimierung und Reakkreditierung
 Download der PDF Auftaktreferat 4: Reaccreditation in The Netherlands


Mittagsimbiss
12.30 Uhr bis 13.30 Uhr, Foyer


Workshops
13.30 bis 15.30 Uhr

Jeder Teilnehmer ist einem Workshop zugeordnet. Die Zuordnung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Liste der Workshopgruppen.

Workshop I: Systemakkreditierung
Seminarraum

Methodik und Auswirkungen der Systemakkreditierung: Die wichtigsten Anforderungen an das Qualitätsmanagement der Hochschulen, die Auswahl von Gutachtern für Systembetrachtungen, Erfolgs- und Entscheidungskriterien, Veränderungen im Hochschulsystem.

Leitung: Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Geschäftsführung AQAS
Referat: Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA)

Ergebnisse
 Workshop Systemakkreditierung: Findlay

In diesem Workshop wurden für Hochschulen relevante Eckpunkte sowie zentrale Fragen der Systemakkreditierung vorgestellt. Die Systemakkreditierung bietet den Hochschulen seit Oktober 2008 die Möglichkeit, ihr Konzept zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre zertifizieren zu lassen. Im Zentrum der Akkreditierung steht damit nicht mehr der einzelne Studiengang, sondern das gesamte Qualitätssicherungssystem, dessen Aufbau und Wirksamkeit in verschiedenen Schritten geprüft wird.

Von AQAS wurde vorgestellt, welchen formalen Anforderungen der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Akkreditierungsrats das Qualitätssicherungssystem der Hochschule genügen muss, um eine Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen zu können. Des Weiteren wurde der bei AQAS vorgesehene Ablauf des Verfahrens skizziert und es wurden Hinweise gegeben, unter welchen Bedingungen eine Entscheidung für die Programmakkreditierung für Hochschulen sinnvoller sein kann. Ähnlich wie die Programmakkreditierung ist auch die Systemakkreditierung als Peer-Review-Verfahren konzipiert, so dass außerdem dargelegt wurde, welche neuen Anforderungen an die Gutachterinnen und Gutachter gestellt werden.

Neben den Anforderungen wurden auch Kriterien für eine erfolgreiche Systemakkreditierung vorgestellt und über Chancen und Risiken des neuen Akkreditierungsverfahrens für die Hochschulen diskutiert.

 Workshop Systemakkreditierung: Findlay
Dr. Peter Findlay

Dr. Peter Findlay vom QAA präsentierte als internationaler Experte für Fragen der Qualitätssicherung das in England praktiziert Akkreditierungssystem in seinen Grundzügen und schilderte dessen Vor- und Nachteile. Er zog außerdem einen Vergleich zwischen organisations- und programmbezogenen Ansätzen von Qualitätssicherungssicherungssystemen, da in Großbritannien beides praktiziert wurde und in bestimmten Bereichen noch wird.

Seine Präsentation schloss mit konkreten „Tipps aus der Praxis“, wobei er betonte, dass der Erfolg jeder Maßnahme zur Qualitätssicherung im Wesentlichen davon abhängt, dass die Hochschulen ihre Eigenverantwortung für die Qualität von Studium und Lehre akzeptieren und die Verfahren dementsprechend umsetzen.

 Download der PDF Systemakkreditierung, Kloeters & Herrmann
 Download der PDF Systemakkreditierung, Findlay


Workshop II: Internationale Studienprogramme
Picknickküche 1

Besonderheiten internationaler Studiengänge (double degrees, multiple degrees, joint degrees), Anforderungen an die Konzeption, Möglichkeiten der Akkreditierung, Gutachterauswahl, international übliche Verfahrensweisen.

Leitung: Volker Husberg, Dr. Julia Zantopp,
Geschäftsstelle AQAS
Referat: Leendert Klaassen, Executive Board, Nederlands-Vlaamse Accreditatie Organisatie (NVAO)

Ergebnisse

Internationale Studienprogramme – also solche Studiengänge, die gemeinsam von Partnerinstitutionen aus verschiedenen Ländern durchgeführt werden – bieten in besonderer Weise die Gelegenheit, die internationale Mobilität von Studierenden zu fördern, die sich der Bologna-Prozess u.a. zum Ziel gesetzt hat. Studierende solcher Studiengänge absolvieren in der Regel ein oder mehrere Semester an den beteiligten Partnerhochschulen.

Je nach Konzeption und Anzahl der Partnerinstitutionen schließen die Programme schließen entweder mit einem „joint degree“ oder einem „double degree“ bzw. einem „multiple degree“ ab. Studiengänge dieser Art bedürfen nicht nur einer besonders sorgfältigen Gestaltung, sondern stellen auch besondere Anforderungen an Gutachterinnen und Gutachter in Akkreditierungsverfahren.

Der Workshop thematisierte Aspekte, die schon im Planungsprozess transnationaler Studiengänge berücksichtigt werden sollten, wie die Art und Weise der Kooperation, die Definition von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, studiengangsbezogene qualitätssichernde Maßnahmen, Service- und Unterstützungsangebote für Studierende sowie die Berücksichtigung nationaler Qualifikationsrahmen.

Darüber hinaus sensibilisierte er Gutachterinnen und Gutachter für die besonderen Anforderungen an die Akkreditierung transnationaler Studiengänge. Dazu gehört das Agieren in international besetzten Gutachtergruppen, der Umgang mit Diversität und unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Einen Ansatzpunkt für erfolgreiche Akkreditierungsverfahren bieten international abgestimmte Herangehensweisen und Verfahren, die es erlauben, nationale Vorgaben innerhalb eines weiteren (europäischen) Kontextes zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. mit den von ENQA formulierten European Standards and Guidelines (ESG) und mit Kriterien des European Consortium of Accreditation Agencies (ECA) für die Durchführung von Akkreditierungsverfahren in joint degree Programmen bekannt gemacht werden.

Anhand von Beispielen aus der Akkreditierungspraxis der niederländisch-flämischen Akkreditierungsagentur, NVAO, wurden Aspekte beleuchtet, die besonders häufig Schwierigkeiten bei der Akkreditierung internationaler Studiengänge bereiten.

 Download der PDF Internationale Studienprogramme, Husberg & Zantopp
 Download der PDF Joint Programmes – experiences, lessons-learned, Klaassen


Workshop III: Reakkreditierung
Veranstaltungssaal

Grundsätze des Reakkreditierungsverfahrens bei AQAS, Erfahrungen einer Hochschule am Beispiel ausgewählter Kriterien der Reakkreditierung.

Leitung: Ninja Fischer, Verena Kukuk, Guido Lauen,
Geschäftsstelle AQAS
Referat: Prof. Dr. Ute von Lojewski,
Präsidentin der Fachhochschule Münster

Ergebnisse

In diesem Workshop konnten sich die Teilnehmer über die Anforderungen für Gutachter und Hochschulen bei der Programm-Reakkreditierung informieren.

 Workshop Reakkreditierung: Prof. Dr. Ute von Lojewski

Die AQAS-Referent/innen Ninja Fischer, Verena Kukuk und Guido Lauen stellten die Grundsätze eines Reakkreditierungsverfahrens bei AQAS vor und gingen auf Besonderheiten im Verfahrensablauf und den Leitfaden zur Erstellung des Antrags auf Reakkreditierung ein. Im Unterschied zu einem Erstakkreditierungsverfahren liegt der Fokus einer Reakkreditierung auf der Entwicklung des Studiengangs im Akkreditierungszeitraum. Der damit verbundene Perspektivwechsel vom Konzept hin zur Realisierung und zum Erfolg eines Studiengangs bedingt, dass sich die Hochschulen mit Evaluationsergebnissen, statistischen Daten zur Studierbarkeit und anderen Rückmeldungen zum Studienerfolg sowie fachlichen Entwicklungen und Änderungen der formalen Anforderungen auseinandersetzen müssen. Da insbesondere der Umgang mit den bei der Reakkreditierung vorzulegenden Daten zum Studienerfolg noch ungewohnt ist, wurden u.a. Beispiele für die Darstellung solcher Informationen im Anhang des Reakkreditierungsantrags gegeben. Für die Beurteilung eines Studiengangs ist es wesentlich, dass die gewonnenen Daten im Antragstext in der Perspektive auf Weiterentwicklung des Studiengangs interpretiert werden und daraus abgeleitete Rückschlüsse und gegebenenfalls Änderungen dargestellt werden.

Frau Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster, präsentierte, wie ihre Hochschule sich auf Reakkreditierungsverfahren vorbereitet und welche Erwartungen und Anforderungen aus Hochschulsicht an das Verfahren gestellt werden. Ausgehend von den Vorgaben des Akkreditierungsrates wurde dargestellt, welche Antworten die Fachhochschule Münster gefunden hat und mit welchen Instrumenten die spezifischen Anforderungen von Reakkreditierungsverfahren berücksichtigt werden. Das u.a. dazu genutzte und vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und der Heinz-Nixdorf-Stiftung geförderte Qualitätsmanagementsystem der Fachhochschule Münster umfasst neben der Erstellung von Qualitätsberichten auch die Darstellung von Prozessen, die bis auf die operative Ebene der konkreten Antragserstellung reichen. Über die hochschulinterne Online-Plattform „FINDUS“ können die Fachbereiche entsprechende Prozesse ansteuern und auf Materialien, Textvorlagen und andere Hilfestellungen zugreifen.

Die von AQAS erarbeiteten Materialien zur Reakkreditierung (Leitfaden, Verfahrensablauf etc.) finden Sie in der AQAS-Broschüre und im Downloadbereich der AQAS-Homepage. Informationen zum beschriebenen Qualitätsmanagementsystem finden Sie auf der Homepage der Fachhochschule Münster.

 Download der PDF Reakkreditierung – Grundsätze und Verfahren, Fischer/Kukuk/Lauen
 Download der PDF Reakkreditierung aus Hochschulsicht, von Lojewski


 Kaffeepause: Gutachter und Hochschulen im Gespräch

Kaffeepause
15.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Foyer


Podiumsdiskussion
16.00 bis 17.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Möglichkeiten und Grenzen von Programm-
und Systemakkreditierung

 Podiumsdiskussion am Nachmittag

Teilnehmer:

  • Prof. Dr. Holger Burckhart, Vorstandsvorsitzender AQAS
  • Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster
  • Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA)
  • Dr. Achim Hopbach, Geschäftsführer der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland

Moderation:
Thekla Jahn, Journalistin


Ende der Veranstaltung
17.30 Uhr


Kontakt

Simone Kroschel/Katja Kluth
Geschäftsstelle AQAS
In der Sürst 1, 53111 Bonn
Tel. 0228 90 960-10, 0228 90 960-15
E-Mail tagung[at]aqas.de

Über AQAS e. V.

AQAS e. V. ist eine Agentur zur Akkreditierung von Studiengängen mit Sitz in Bonn. Sie führt Akkreditierungsverfahren in allen Fachrichtungen durch.

Mehr Informationen über uns finden Sie hier.

Bei Interesse an unserer Arbeit wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle in Bonn unter 0228 90 960-10 oder info[at]aqas.de.