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Aktuelles

AQAS Seminar – Qualitätsmanagement an Hochschulen

veröffentlicht am 28. Juli 2009 in News-Archiv

AQAS veranstaltet am 13. Oktober 2009 in Köln ein Seminar zum Thema “Qualitätsmanagement an Hochschulen am Beispiel prozessorientierter Qualitätssicherung”.

Mit der Veranstaltung möchten wir Hilfestellung bei der Entscheidung für oder gegen die Systemakkreditierung leisten und wichtige Informationen für den Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen an Hochschulen mit Blick auf die Systemakkreditierung liefern. Weitere Informationen zu den Referenten, zum genauen Ablauf und zur Anmeldung finden Sie hier

Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe, die wir aufgrund der vielen Nachfragen derzeit konzipieren.

Aufgrund der großen Nachfrage und der Aktualität des Themas soll das Seminar im 4. Quartal 2010 wiederholt werden. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage.

Neue Referentin in der Geschäftstelle

veröffentlicht am 16. Juni 2009 in News-Archiv

Am 15. Mai begrüßte die Geschäftstelle von AQAS Frau Birgit Kraus als neue Referentin. Frau Kraus war zuvor als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Darmstadt tätig.

Akkreditierung der Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz

veröffentlicht am 26. Mai 2009 in Aktuelles

1. Das Vorgehen bei der landesweiten Akkreditierung

AQAS wurde im Jahr 2006 von den vier Universitäten Kaiserslautern, Koblenz-Landau, Mainz und Trier sowie vom Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz (MWWFK) damit beauftragt, sämtliche an der Lehrerbildung beteiligten Bachelor- und Master-Studiengänge zu akkreditieren.

Das Verfahren in Rheinland-Pfalz wurde im ersten Schritt durch eine Diskussion des Modells der Lehrerbildung eingeleitet. Charakteristisch für die Reform der Lehrerbildung in RLP ist, dass das Modell der Lehrerbildung in Zusammenarbeit von den vier Universitäten, dem zuständigen Ministerium und den Studienseminaren entwickelt worden ist.

Folgende Merkmale charakterisieren die gestufte Lehrerbildung in Rheinland-Pfalz:

  • die Erarbeitung von verbindlichen curricularen Standards für die Ausbildung (“Kerncurricula”) für Fachwissenschaften und für die Bildungswissenschaften,
  • die Stärkung der Fachdidaktiken (als Teil des Fachstudiums),
  • ein duales Studien- und Ausbildungskonzept, in dem von Beginn des Studiums an theoretische und schulpraktische Studien miteinander verbunden werden, sowie
  • die Einrichtung von Zentren für Lehrerbildung an den Universitäten, in denen Vertreterinnen/Vertreter der jeweiligen Hochschule und der Studienseminare zusammenarbeiten.
Strukturschema

Das Modell der Lehrerbildung galt im Akkreditierungsverfahren als “gesetzt”. Auch aufgrund dieser Festlegung verzichtete das Ministerium auf die Entsendung eines eigenen Vertreters, der ansonsten – wie in den KMK-Vorgaben vorgesehen – an den Begutachtungen hätte teilnehmen können.

Ziel der Modelldiskussion war es, einen Überblick zu den Strategien und Maßnahmen der Universitäten hinsichtlich der Umsetzung zu gewinnen und einen Referenzrahmen für die Begutachtung der Fächercluster an den Universitäten zu entwickeln. Eine zentrale Gruppe von GutachterInnen, die später auch an der Akkreditierung der Studienprogramme mitgewirkt hat, hatte die Aufgabe, sich mit den Spezifika des Modells vertraut zu machen. Diese Gutachtergruppe diskutierte in einer eintägigen Sitzung Strukturmerkmale des Modells mit VertreterInnen der Universitäten und des Ministeriums. Es erfolgte in diesem Verfahrensschritt keine Akkreditierung des Modells, da nur Studiengänge akkreditiert werden können.

Erst nach Abschluss der Modelldiskussion wurden in einem zweiten Schritt inhaltliche Aspekte der lehrerbildenden Studienprogramme sowie Fragen der Studierbarkeit an den einzelnen Hochschulen geprüft. Dazu wurden die Studienprogramme in fachspezifischen und überwiegend schulformübergreifenden Clustern gebündelt und in mehreren Vor-Ort-Begehungen, teilweise auch hochschulübergreifend, durch Gutachtergruppen begutachtet. Insgesamt wurden in den zwei Jahren, in denen das Projekt lief, 17 Cluster durch ca. 70 Expertinnen und Experten aus den Fachwissenschaften, der Berufspraxis und Studierenden begutachtet.

2. Die Ergebnisse der Begutachtungen

Die Gutachter würdigten prinzipiell, dass durch die curricularen Standards ein Rahmen für die Lehrerbildung geschaffen wurde. Die inhaltliche Ausgestaltung der curricularen Standards, die aufgrund eines ausführlichen Diskussionsprozesses zwischen den vier Hochschulen und dem Land entstanden waren, wurden von den Gutachter weitestgehend akzeptiert.

Bei der Beurteilung der Lehrerbildung an den einzelnen Universitäten wurde deutlich, dass die konkrete Umsetzung der Vorgaben stark vom Profil der einzelnen Hochschule abhing. Selbst innerhalb einer Universität ließ sich feststellen, dass das die Situation der Fächer je nach Standort variierte (z.B. Koblenz und Landau). Da im Rahmen der Begutachtungen der einzelnen Fächercluster jedes Studienprogramm eine gesonderte Bewertung erfuhr, lässt sich dieser Differenzierungsgrad bei einer Zusammenfassung der Ergebnisse nicht wiedergeben.

Es lässt sich jedoch festhalten, dass die Gutachtergruppen bei der Akkreditierung der lehrerbildenden Studienprogramme im Wesentlichen zwei Handlungsebenen identifiziert haben, auf die sich ihre Verbesserungsvorschläge beziehen. Einige Probleme können nur auf einer hochschulübergreifenden Ebene gelöst werden, andere müssen innerhalb der einzelnen Hochschule bzw. auf Ebene der Fächer behandelt werden.

Folgende Aspekte wurden hochschulübergreifend thematisiert:

  • Die Ressourcen für die Bildungswissenschaften und die Fachdidaktiken müssen erhöht werden.
  • Die Einbindung der Schulpraktika muss konkretisiert werden. Durch die Zuständigkeit für die Praktika bei den Studienseminaren bestehen Bedenken, dass die Vernetzung Theorie-Praxis nicht gelingt.
  • Die Rolle der Zentren für Lehrerbildung und ihre Einbindung als ein Akteur der Lehrerbildung muss geklärt werden.

Bei den Begutachtungen der einzelnen an der Lehrerbildung beteiligten Studienprogramme innerhalb der Cluster wurden fachliche Belange und Fragen der Studierbarkeit diskutiert, wie z.B.:

  • Eine professionelle Ausbildung in der Fachdidaktik muss in Lehre und Forschung in den Fächern gewährleistet werden.
  • Die Module müssen stärker kompetenzorientiert beschrieben werden und die Modulhandbücher bezüglich formaler Aspekte überarbeitet werden.
  • Die Anzahl an Prüfungen muss reduziert, das Spektrum an Prüfungsformen erweitert und die Prüfungsverwaltung optimiert werden.
  • Die Information und Beratung der Studierenden muss optimiert werden.
  • Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen muss konzeptionell entwickelt und transparenter ausgewiesen werden.
  • Das Verhältnis von Workload und Leistungserwartungen muss weiterhin angeglichen werden.
  • Die Belange des Lehramtsstudiums müssen in den hochschulinternen Qualitätssicherungsverfahren stärker berücksichtigt werden.

3. Fazit:

Das landesweite Akkreditierungsverfahren für die Lehrerbildung in RLP konnte innerhalb des Projektplans erfolgreich abgeschlossen werden. Dies ist zum einen dem intensiven Abstimmungsprozess zwischen Universitäten und Ministerium im Vorfeld der eigentlichen Akkreditierung zu verdanken, zum anderen aber auch den Zentren für Lehrerbildung, denen eine entscheidende koordinierende Funktion im Projekt zukam. Darüber hinaus wäre ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Gutachterinnen und Gutachter, die diese herausfordernde Aufgabe übernommen haben, eine landesweite Akkreditierung der Lehrerbildung nicht möglich gewesen.

Akkreditierungsverfahren können nur einen Anstoß geben, Ausbildungsprozesse und Inhalte des Studiums weiterzuentwickeln, sie können nicht zentrale Reformprobleme der Lehrerbildung lösen. Insofern wurden an einzelnen Hochschulen und in einzelnen Fächern Impulse für Veränderungen gegeben, die teilweise einer mittelfristigen Perspektive bedürfen, um erste Ergebnisse zu zeigen, z.B. die Entwicklung der personellen Ressourcen. Dass die Lehrerbildung durch die landesweite Akkreditierung in den Fokus gerückt wurde, war für ihren Stellenwert an den Hochschulen wichtig.

Auch wenn das Akkreditierungsverfahren in Rheinland-Pfalz alle Beteiligten vor Herausforderungen gestellt hat, ist es dennoch gelungen, wichtige Schritte zur Optimierung der Lehramtsausbildung einzuleiten, die den Studierenden direkt zu Gute gekommen sind.

Akkreditierungskommission für die Systemakkreditierung konstituiert sich

veröffentlicht am 13. März 2009 in News-Archiv

Am 04.03.2009 trat die Akkreditierungskommission für die Systemakkreditierung von AQAS erstmals zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung standen das AQAS-Konzept zur Systemakkreditierung und die zugrunde liegenden Vorgaben des Akkreditierungsrates.

In Verfahren zur Systemakkreditierung verschiebt sich der Fokus weg von einzelnen Studienprogrammen hin zum Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Der Kommission gehören daher Expertinnen und Experten für Qualitätssicherung im Hochschulbereich an, die auch Erfahrungen mit Qualitätssicherung in anderen Zusammenhängen besitzen.

Die Kommission betonte, dass Systemakkreditierung auf passgenaue, effiziente Systeme zur Qualitätssicherung im Bereich von Lehre und Studium abzielt, die von allen Beteiligten getragen werden und die Qualität der Studienprogramme sicherstellen.

Wie die Geschäftsführung von AQAS berichtete, führt AQAS derzeit Vorgespräche mit zahlreichen Hochschulen, die in den nächsten Jahren die Systemakkreditierung anstreben.

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Haderlein, Dipl.-Kfm. Stefan Scheidgen, Prof. Dr. Manfred Hopfenmüller Vordere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Holger Burckhart, Prof. Dr. Marcus Siebolds, Alexander Katzer, Dr. Peter Findlay, Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Dr. Anja von Richthofen, Dr. Simone Kroschel, Prof.`in Dr. Anke Hanft, Volker Husberg<br />

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Haderlein, Dipl.-Kfm. Stefan Scheidgen, Prof. Dr. Manfred Hopfenmüller

Vordere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Holger Burckhart, Prof. Dr. Marcus Siebolds, Alexander Katzer, Dr. Peter Findlay, Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Dr. Anja von Richthofen, Dr. Simone Kroschel, Prof.`in Dr. Anke Hanft, Volker Husberg

„Internationales“ erweitert

veröffentlicht am 13. März 2009 in News-Archiv

Die Rubrik “Internationales” wurde überarbeitet. Wir haben dort für Sie zentrale Informationen zu internationalen Akkreditierungsverfahren zusammengestellt und geben Ihnen auch einen Einblick in abgeschlossene internationale Projekte von AQAS.

Evaluation of the Kosovo Centre of Public Safety, Education and Development (KCPSED)

veröffentlicht am 6. März 2009 in Aktuelles

In 2008 the Organisation for Security and Cooperation in Europe (OSCE) asked the German accreditation agency AQAS to organise an evaluation procedure in which an external Group of Experts would survey and certify the Kosovo Centre for Public Safety, Education and Development (KCPSED / Centre) in Vushtrri. In Germany AQAS carries out programme accreditations, while at international level its activities also include evaluations and other forms of quality assurance.

von links nach rechts: Bruce Milne, Prof. Dr. P.A.J. Waddington, Stefan Schwarz, Doris Herrmann, Prof. Uli Rothfuss, Prof. Dr. Thomas Feltes
von links nach rechts: Bruce Milne, Prof. Dr. P.A.J. Waddington, Stefan Schwarz, Doris Herrmann, Prof. Uli Rothfuss, Prof. Dr. Thomas Feltes

The Kosovo Centre for Public Safety, Education and Development was originally founded in 1999. The Centre is responsible for the training and education of members of four different public safety and security agencies, namely: the “Police Service”, the “Correctional (Prisons) Service”, the “Customs Service” and the “Department of Emergency Management (DEM)”.

The goal of the evaluation process for KCPSED was to provide the OSCE with information of the level and quality of the KCPSED education and training in terms of international standards and how the programme can be improved to meet international standards. Although the KCPSED aims to offer study programmes at Bachelor-level within the next few years, this evaluation process was a consulting project and not an accreditation procedure. The project focuses on two aspects:

  1. the institution with special regard to its structures and organisational procedures (departments, staff and instructors),
  2. the educational programme and quality assurance.

The process was organised as a peer review, based on the assessment of the self-evaluation report of the KCPSED of May 2008 and on discussions with representatives of the Centre. The Group of Experts for this evaluation process includes three experts from universities/colleges and one representative of professional practice: Bruce Milne (Scottish Police College, GB), Prof. Uli Rothfuss (IB-Hochschule Berlin, University of Applied Sciences and Arts), Stefan Schwarz (Cologne Police Department) and Prof. Dr. P.A.J Waddington (University of Wolverhampton, GB). The Group of Experts was accompanied and supported by a consultant with specific knowledge of the situation in Kosovo, Prof. Dr. Thomas Feltes (University of Bochum), and one representative of AQAS, Doris Herrmann.

On 29 July 2008 the Group of Experts had a first internal preparatory meeting. On 30 and 31 July they had several discussions with representatives of the four agencies that develop the programmes, with administrational staff of the KCPSED, with the instructors responsible for the teaching and with police officers who have completed the basic training at the KCPSED. On 31 July the Group of Experts had the opportunity to discuss questions on the further development of the Centre with the Minister of Internal Affairs. In September 2008 the Group of Experts produced a report with recommendations for improving the organisation and the programme of the KCPSED.

Evaluation am Kosovo Centre of Public Safety

Evaluation am Kosovo Centre of Public Safety

AQAS zur Systemakkreditierung zugelassen

veröffentlicht am 3. November 2008 in News-Archiv

Neben der Akkreditierung von Studiengängen bietet AQAS ab sofort auch Verfahren zur Systemakkreditierung von Hochschulen an. Die Berechtigung, Qualitätssicherungssysteme von Hochschulen für den Bereich Studium und Lehre zu zertifizieren, erhielt die Agentur mit der Zulassung, die durch den Akkreditierungsrat auf seiner Sitzung am 31.10.2008 erfolgt ist.

“Die uneingeschränkte Zulassung durch den Akkreditierungsrat bestätigt die Qualität des Konzepts, das AQAS zur Systemakkreditierung vorgelegt hat,” stellt der Vorstandsvorsitzende Professor Holger Burckhart fest, “mit der Systemakkreditierung bieten wir nun eine Option für alle Hochschulen an, die bei der Qualitätssicherung ihrer Studiengänge stärker auf die eigene Autonomie setzen möchten.”

Systemakkreditierung bedeutet, dass eine Hochschule ihr hochschulweites System zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre akkreditieren lässt. Dazu muss es bestimmte Anforderungen erfüllen, die vom deutschen Akkreditierungsrat vorgegeben sind und von den Akkreditierungsagenturen im Verfahren zur Systemakkreditierung überprüft werden. Bei erfolgreicher Akkreditierung des Systems sind alle Studiengänge, die das Qualitätssicherungssystem durchlaufen haben, akkreditiert.

Weiterführende Informationen sowie unsere Broschüre zur Systemakkreditierung finden Sie hier.

Neues Mitglied in der Akkreditierungskommission

veröffentlicht am 29. August 2008 in News-Archiv

In der Sitzung der Akkreditierungskommission von AQAS im August begrüßte der Vorstandsvorsitzende als neues Mitglied Prof. Dr. Jens-Dieter Haustein, der den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der Universität Jena innehat.

Außerdem verabschiedete der Vorstandvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Lauer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität Göttingen, der seit 2004 Mitglied der Kommission war. Der Vorstandsvorsitzende dankte Prof. Lauer für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.

Überwiegend positive Resonanz bei Befragung von Gutachtern und Ansprechpartnern an Hochschulen

veröffentlicht am 11. August 2008 in News-Archiv

Als erfreulich und konstruktiv wertet der Vorstandsvorsitzende von AQAS, Professor Holger Burckhart, die Ergebnisse der Befragung von Gutachtern und Ansprechpartnern an Hochschulen, die das “Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM)” der Universität Bonn im Auftrag der Akkreditierungsagentur durchgeführt hat. “Bestätigt wurden”, so Burckhart, “die hohe Servicequalität und die Transparenz des Verfahrens bei AQAS. Darüber hinaus danken wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung für die konstruktiven Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten in der Arbeit der Agentur.”

In einer ersten Befragungswelle wurden Gutachterinnen und Gutachter sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus Hochschulen, die in den Jahren 2006 und 2007 in Akkreditierungsverfahren involviert waren, vom ZEM im Rahmen einer Online-Befragung kontaktiert. An der Befragung nahmen 565 Gutachterinnen und Gutachter sowie 129 Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner teil.

Die Gutachterinnen und Gutachter zeigten sich überwiegend zufrieden mit der Betreuung und Begleitung durch die Geschäftsstelle von AQAS. 90,3% der Befragten gaben an, noch einmal als Gutachter für AQAS zur Verfügung zu stehen. Die Zusammenarbeit mit AQAS wurde auf einer Schulnotenskala im Mittel mit der Note 1,47 bewertet. Kritische Hinweise bezogen sich u.a. auf die Komplexität von Paketverfahren oder den zeitlichen Aufwand für die Gutachtertätigkeit. Auch bei den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern an Hochschulen wurde mehrheitlich Zufriedenheit mit dem Service von AQAS geäußert. Kritische Anmerkungen waren häufig einzelfallbezogen oder richteten sich auf das Prinzip des Peer Reviews an sich.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeit von AQAS ein. Künftig wird das ZEM in regelmäßigen Abständen Befragungen durchführen, so dass eine größere zeitliche Nähe zu den Verfahren und der Gutachtertätigkeit gegeben ist. Auch die Geschäftsstelle von AQAS dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich für ihre Rückmeldung.

Professor Holger Burckhart neuer Vorstandsvorsitzender von AQAS e.V.

veröffentlicht am 11. August 2008 in News-Archiv

Professor Dr. Holger Burckhart, Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform der Universität zu Köln, steht seit Mitte Mai an der Spitze von AQAS e.V. Er löst den Bielefelder Rektor Professor Dr. Dieter Timmermann ab, der aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz zurückgetreten war, aber weiterhin dem Vereinsvorstand angehört.

“Mit der Akkreditierung wurde ein System der Qualitätssicherung für Studiengänge eingeführt, das internationalen Standards entspricht. AQAS hat sich in diesem Rahmen als Agentur etabliert, die für Kundenorientierung, Transparenz und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Verfahren steht. Die Agentur hat das Potenzial, auch die künftigen Entwicklungen mitzugestalten und ihre Position weiter auszubauen. Ich freue mich darauf, als Vorsitzender daran mitzuwirken und neue Anstöße geben zu können”, kommentiert Burckhart seine Ernennung zum Vorsitzenden.

Vorstand und Geschäftsstelle danken Professor Timmermann für sein Engagement und die geleistete Arbeit. Timmermann hatte den Vorsitz Anfang 2007 übernommen. In seine Amtzeit fielen insbesondere die erfolgreiche Reakkreditierung der Agentur durch den Akkreditierungsrat und die Vorbereitung auf die Systemakkreditierung.

Der Vorstand entscheidet als Leitungsgremium von AQAS e.V. über die strategische Ausrichtung der Agentur. Neben dem Vorsitzenden gehören ihm vier weitere Mitglieder an. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.