Unser Ansatz

Mit dem Bolognaprozess und der hiermit einhergehenden Schaffung des europäischen Hochschulraums ist die studentische Mobilität innerhalb Europas verstärkt in den Fokus der europäischen Hochschulen gerückt. Viele deutsche Hochschulen bieten Studiengänge in Kooperation mit europäischen und außereuropäischen Hochschulen an, um diese Entwicklung aufzugreifen und das eigene Studienangebot attraktiver zu machen.

Das im Rahmen des Bolognaprozesses verfolgte Ziel der Internationalisierung der Hochschulausbildung ist ein zentrales Anliegen von AQAS. Dabei sind wir zum Einen bestrebt, deutsche Hochschulen bei der Akkreditierung internationaler Studiengänge zu unterstützen, und zum Anderen, auch ausländischen Bildungsträgern Verfahren zur Bewertung und Sicherung der Qualität ihrer Ausbildung anzubieten.

AQAS versteht sich als Akteur zur Schaffung des Europäischen Hochschulraums und leistet einen Beitrag zur Entwicklung von verlässlichen und vergleichbaren Qualitätssicherungssystemen im nationalen und internationalen Kontext.

Die Ausgestaltung von „Internationalität“ in Studiengängen ist vielfältig:

  • Einbindung international ausgerichteter curricularer Elemente in die Studiengangskonzeption, z.B. ein oder mehrere Auslandssemester, Durchführung von Projekt- und Abschlussarbeiten sowie Praktika im Ausland, das Angebot fachspezifischer, fremdsprachlicher Module/ Kurse, etc.
  • Angebot von „Joint Programmes“, d.h. von Studiengängen, die gemeinschaftlich von Partnerhochschulen konzipiert und umgesetzt werden und zur Vergabe eines „Joint Degrees“ oder eines „Double Degrees“ führen.
  • Übertragung von Studiengangskonzepten auf Hochschulstandorte in anderen Ländern.

Die Akkreditierungsverfahren von AQAS fördern eine Vielfalt von Studiengängen, sichern die Qualität der Studienangebote und schaffen Transparenz. Somit tragen sie zur internationalen Vergleichbarkeit und Anerkennung bei und gewährleisten Studienbewerber/innen eine verlässliche Orientierung.

Unsere Expertise

AQAS verfügt über eine langjährige, breit gefächerte Erfahrung bei der Programmakkreditierung von international ausgerichteten Studiengängen und „Joint Programmes“. Diese Erfahrung erstreckt sich auf Studiengänge mit Hochschulpartnern aus den Niederlanden, Österreich, Belgien, Irland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Kroatien, Polen, Ungarn, Russland, Türkei, Jordanien, Argentinien und China.

In Beratungsprojekten unterstützen wir bei Konzeption und Implementierung von Qualitätssicherungs-verfahren und -strukturen auf Hochschul- und Landesebene. Durch die Mitwirkung in europäischen und außereuropäischen Netzwerken ist AQAS auf dem aktuellen Stand der internationalen Qualitäts-diskussion. Als Hochschule profitieren Sie davon, dass sich die von uns durchgeführten Akkreditierungsverfahren in einem international vergleichbaren Rahmen bewegen.

Internationalität spiegelt sich in den organisatorischen Strukturen und der Verfahrensausgestaltung von AQAS wider:

  • In den zentralen Beschlussfassungsgremien von AQAS, den Akkreditierungskommissionen, sind Fachwissenschaftler/innen mit einschlägigen internationalen Erfahrungen vertreten.
  • Wir arbeiten mit ausländischen Gutachterinnen und Gutachtern zusammen.
  • Wir pflegen Kontakte zu ausländischen Akkreditierungsinstitutionen und führen bei Bedarf gemeinsame Akkreditierungsverfahren durch.
  • Vertreter/innen ausländischer Akkreditierungsinstitutionen können (das Einverständnis der Gutachtergruppe vorausgesetzt) als Beobachter/innen an Verfahren von AQAS teilnehmen.