AQAS Logo

Archiv für März, 2009

Akkreditierungskommission für die Systemakkreditierung konstituiert sich

veröffentlicht am 13. März 2009 in Aktuelles, News

Am 04.03.2009 trat die Akkreditierungskommission für die Systemakkreditierung von AQAS erstmals zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung standen das AQAS-Konzept zur Systemakkreditierung und die zugrunde liegenden Vorgaben des Akkreditierungsrates.

In Verfahren zur Systemakkreditierung verschiebt sich der Fokus weg von einzelnen Studienprogrammen hin zum Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Der Kommission gehören daher Expertinnen und Experten für Qualitätssicherung im Hochschulbereich an, die auch Erfahrungen mit Qualitätssicherung in anderen Zusammenhängen besitzen.

Die Kommission betonte, dass Systemakkreditierung auf passgenaue, effiziente Systeme zur Qualitätssicherung im Bereich von Lehre und Studium abzielt, die von allen Beteiligten getragen werden und die Qualität der Studienprogramme sicherstellen.

Wie die Geschäftsführung von AQAS berichtete, führt AQAS derzeit Vorgespräche mit zahlreichen Hochschulen, die in den nächsten Jahren die Systemakkreditierung anstreben.

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Haderlein, Dipl.-Kfm. Stefan Scheidgen, Prof. Dr. Manfred Hopfenmüller Vordere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Holger Burckhart, Prof. Dr. Marcus Siebolds, Alexander Katzer, Dr. Peter Findlay, Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Dr. Anja von Richthofen, Dr. Simone Kroschel, Prof.`in Dr. Anke Hanft, Volker Husberg<br />

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Haderlein, Dipl.-Kfm. Stefan Scheidgen, Prof. Dr. Manfred Hopfenmüller

Vordere Reihe, v.l.n.r.: Prof. Dr. Holger Burckhart, Prof. Dr. Marcus Siebolds, Alexander Katzer, Dr. Peter Findlay, Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Dr. Anja von Richthofen, Dr. Simone Kroschel, Prof.`in Dr. Anke Hanft, Volker Husberg

„Internationales“ erweitert

veröffentlicht am 13. März 2009 in Aktuelles, News

Die Rubrik “Internationales” wurde überarbeitet. Wir haben dort für Sie zentrale Informationen zu internationalen Akkreditierungsverfahren zusammengestellt und geben Ihnen auch einen Einblick in abgeschlossene internationale Projekte von AQAS.

Evaluation of the Kosovo Centre of Public Safety, Education and Development (KCPSED)

veröffentlicht am 6. März 2009 in Aktuelles

In 2008 the Organisation for Security and Cooperation in Europe (OSCE) asked the German accreditation agency AQAS to organise an evaluation procedure in which an external Group of Experts would survey and certify the Kosovo Centre for Public Safety, Education and Development (KCPSED / Centre) in Vushtrri. In Germany AQAS carries out programme accreditations, while at international level its activities also include evaluations and other forms of quality assurance.

von links nach rechts: Bruce Milne, Prof. Dr. P.A.J. Waddington, Stefan Schwarz, Doris Herrmann, Prof. Uli Rothfuss, Prof. Dr. Thomas Feltes
von links nach rechts: Bruce Milne, Prof. Dr. P.A.J. Waddington, Stefan Schwarz, Doris Herrmann, Prof. Uli Rothfuss, Prof. Dr. Thomas Feltes

The Kosovo Centre for Public Safety, Education and Development was originally founded in 1999. The Centre is responsible for the training and education of members of four different public safety and security agencies, namely: the “Police Service”, the “Correctional (Prisons) Service”, the “Customs Service” and the “Department of Emergency Management (DEM)”.

The goal of the evaluation process for KCPSED was to provide the OSCE with information of the level and quality of the KCPSED education and training in terms of international standards and how the programme can be improved to meet international standards. Although the KCPSED aims to offer study programmes at Bachelor-level within the next few years, this evaluation process was a consulting project and not an accreditation procedure. The project focuses on two aspects:

  1. the institution with special regard to its structures and organisational procedures (departments, staff and instructors),
  2. the educational programme and quality assurance.

The process was organised as a peer review, based on the assessment of the self-evaluation report of the KCPSED of May 2008 and on discussions with representatives of the Centre. The Group of Experts for this evaluation process includes three experts from universities/colleges and one representative of professional practice: Bruce Milne (Scottish Police College, GB), Prof. Uli Rothfuss (IB-Hochschule Berlin, University of Applied Sciences and Arts), Stefan Schwarz (Cologne Police Department) and Prof. Dr. P.A.J Waddington (University of Wolverhampton, GB). The Group of Experts was accompanied and supported by a consultant with specific knowledge of the situation in Kosovo, Prof. Dr. Thomas Feltes (University of Bochum), and one representative of AQAS, Doris Herrmann.

On 29 July 2008 the Group of Experts had a first internal preparatory meeting. On 30 and 31 July they had several discussions with representatives of the four agencies that develop the programmes, with administrational staff of the KCPSED, with the instructors responsible for the teaching and with police officers who have completed the basic training at the KCPSED. On 31 July the Group of Experts had the opportunity to discuss questions on the further development of the Centre with the Minister of Internal Affairs. In September 2008 the Group of Experts produced a report with recommendations for improving the organisation and the programme of the KCPSED.

Evaluation am Kosovo Centre of Public Safety

Evaluation am Kosovo Centre of Public Safety

Akkreditierungsverfahren an der Chinesisch-Deutschen-Hochschule für Angewandte Wissenschaften der Tongji-Universität

veröffentlicht am 5. März 2009 in Internationales

Wie akkreditiert man Studiengänge, die von einer chinesischen und einer deutschen Hochschulen in Zusammenarbeit angeboten werden? Diese Frage stellte sich der Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) in Shanghai ebenso wie der Akkreditierungsagentur AQAS, denn die Zertifizierung internationaler Studienprogramme ist noch längst keine Routine.

Gespräche mit Studierenden der CDHAW
Gespräche mit Studierenden der CDHAW

Die CDHAW ist ein kooperatives Projekt der Tongji-Universität und eines Konsortiums von inzwischen 17 deutschen Hochschulen1, das in der Aufbauphase durch das chinesische Ministry of Education (MoE) und das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Ziel der CDHAW ist es, chinesische Studierende praxisorientiert und mit einem eindeutigen Deutschlandbezug auszubilden. Eine besondere Herausforderung bei der Konzeption von drei Bachelor-Studiengängen lag also nicht nur in der binationalen Ausrichtung, sondern auch im Netzwerkcharakter des Gesamtprojekts auf deutscher Seite. Die Studiengänge sind dadurch gekennzeichnet, dass nicht einfach deutsche Studiengänge nach China exportiert wurden, sondern dass von chinesischen und deutschen Partnern ein neues Konzept erarbeitet wurde, das sowohl chinesischen Anforderung an die Ausbildung als auch deutschen Gepflogenheiten eines Studiums gerecht werden musste. Die drei Bachelorstudiengänge Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Versorgungstechnik, für die die Akkreditierung beantragt wurde, werden bereits seit dem Wintersemester 2004/2005 von der CDHAW angeboten. Alle Studiengänge haben eine Regelstudienzeit von 8 Semestern, in denen insgesamt 240 Credits erworben werden. (Zur Struktur der Studiengängen s. Kurzberichte von AQAS).

Erläuterungen für Gutachter
Erläuterungen für Gutachter

Das Vorgehen beim Akkreditierungsverfahren an der CDHAW entsprach im Wesentlichen dem Vorgehen, das international üblich ist: 1) Die Hochschule erstellt einen Bericht, in dem die Ist-Situation beschrieben wird. 2) Eine externe Gutachtergruppe führt eine Vor-Ort-Begutachtung durch und verfasst anschließend ein Gutachten. 3) Auf Basis der Empfehlungen der Gutachter zur Optimierung der Studienprogramme findet ein Follow-up statt.

Die Aufgabe der von AQAS eingesetzten Gutachter bestand darin, die Einhaltung von allgemeinen Qualitätsanforderungen zu prüfen und die Einhaltung von Formalia, die von deutscher Seite verpflichtend sind. Darüber hinaus mussten sie natürlich eine fachlich-inhaltliche Begutachtung der drei Studienprogramme vornehmen. Bezüglich aller Aspekte kam die Gutachtergruppe am Ende des Begutachtungsprozesses an der CDHAW zu einem sehr positiven Ergebnis. Sie würdigte ausdrücklich, dass die Studienprogramme gemeinsam von chinesischen und deutschen Experten ausgearbeitet wurden und lobte das Profil der drei Studiengänge: “Alle Studiengänge haben eine klare Struktur und Zielstellung definiert. Die Zielstellungen, Kenntnisse und Fähigkeiten aus der Praxis zu vermitteln, sind klar erkennbar und spiegeln sich im gesamten Studienablauf wieder.” Die Gutachter zweifelten nicht daran, dass die Absolventen über attraktive Qualifikationsprofile verfügen und sich gut auf dem Arbeitsmarkt behaupten werden.

Laborbegehung mit Gutachtern und Lehrenden
Laborbegehung mit Gutachtern und Lehrenden

Die wesentliche Schlussfolgerung, die aus den Erfahrungen mit dem Akkreditierungsverfahren an der CDHAW ziehen lässt, ist, dass sich das Prozedere unproblematisch nach deutschem Muster durchführen ließ und zu einem erfolgreichen Abschluss führte. Es stellte sich heraus, dass alle wesentlichen Verfahrensschritte mit dem Ablauf, wie er in China praktiziert wird, vergleichbar sind. Zwangsläufig sind Akkreditierungsverfahren für internationale Studiengänge für die Hochschulen zeitaufwändig, weil der Abstimmungsbedarf hoch ist. Weitere Erfahrungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Ohne einen zentralen Koordinator von Seiten der Hochschulen, der als Vermittler zwischen allen Akteuren fungiert, ist der Prozess sehr schwierig. Für die Begutachtung der Hochschule sollte mehr Zeit als üblich eingeplant werden, um anderen Gesprächssituationen gerecht zu werden. Das zentrale Thema bei der Akkreditierung von internationalen Studiengängen ist der Umgang mit Heterogenität. Auch wenn jedes Land glaubt, bereits die höchsten Qualitätsanforderungen an ein Studium zu erfüllen, müssen alle Beteiligten akzeptieren, dass man auf verschiedenen Wegen zum Ziel kommen kann. Das, was bei internationalen Konferenzen zur Qualitätssicherung als “mutual trust”, also als gegenseitiges Vertrauen (in die Qualität) andersgearteter Akkreditierungsverfahren und Ausbildungssysteme theoretisch akzeptiert ist, muss sich im Verfahren praktisch beweisen – was nicht immer leicht fällt.

1FH Aachen, FHTW Berlin, FH Bingen, HS Bochum, FH Brandenburg, FH Braunschweig/Wolfenbüttel, FH Coburg, HS Esslingen, HS Erfurt, FH Ingolstadt, FH Jena, FH Kiel, FH Köln, HS München, FH Wiesbaden, HS Zittau/Görlitz, WSH Zwickau

Von links nach rechts: Herr Szygiol, Prof. Wu, Frau Herrmann, Prof. Bögle, Prof. Müller
Von links nach rechts: Herr Szygiol, Prof. Wu, Frau Herrmann, Prof. Bögle, Prof. Müller

Neu akkreditierte Studienprogramme

veröffentlicht am 2. März 2009 in Akkreditierte Studienprogramme, Aktuelles

Auf der Sitzung der Akkreditierungskommission von AQAS am 22./23.02.2010 in Bonn wurden folgende Studienprogramme akkreditiert:
Die Kurzberichte zu den Studienprogrammen können Sie in Kürze unter “Akkreditierte Studienprogramme” einsehen.

Fachhochschule Aachen (Standort Jülich)

  • Biotechnologie (Master of Science)

Universität Aachen

  • Wirtschaftswissenschaften (Master of Science)

Hochschule Amberg Weiden (Standort Weiden)

  • Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement (Master of Arts)
  • Management und Europäische Sprachen (Bachelor of Arts)
  • Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering)

Hochschule Anhalt

  • Agrarmanagement (Master of Business Administration)

Technische Fachhochschule Bochum

  • Betriebssicherheitsmanagement (Master of Science)

Universität Bochum

  • Humanitarian Action (Joint Degree) (Master of Arts)

Universität Düsseldorf

  • Politische Kommunikation (Master of Arts)

Universität Freiburg

  • Classical Cultures (Master of Arts)

Theologische Hochschule Friedensau

  • Counseling (Master of Arts)
  • International Social Sciences (Master of Arts)
  • Soziale Arbeit (Bachelor of Arts)
  • Sozial- und Gesundheitsmanagement (Master of Arts)

Universität Gießen

  • Comparative Child Law (Master of Laws)
  • Psychologie (Master of Science)

Hochschule Ingolstadt

  • IT-Management (Master of Business Administration)

Fachhochschule Koblenz (Standort Höhr-Grenzhausen)

  • Werkstofftechnik (Bachelor of Engineering)

Universität zu Köln

  • Sprachtherapie (Bachelor of Arts)

Universität Mainz

  • Teilstudiengang Informatik (Bachelor of Education)
  • Teilstudiengang Informatik (Master of Education)

Universität Münster

  • Antike Kulturen (Master of Arts)
  • Classical Cultures (Master of Arts)
  • Geowissenschaften (Master of Science)
  • Teilstudiengang Kommunikationswissenschaft (Bachelor of Arts)

Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Standort Lemgo)

  • Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering)

Bergische Universität Wuppertal

  • Teilstudiengang Bautechnik (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Elektrotechnik (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Farbtechnik / Raumgestaltung / Oberflächentechnik (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Geschichte (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Mediendesign / Designtechnik (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Politikwissenschaft (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Sozialwissenschaften (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Wirtschaftslehre/Politik (Bachelor of Arts)
  • Teilstudiengang Wirtschaftswissenschaft (Bachelor of Arts)