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Archiv für 2008

AQAS zur Systemakkreditierung zugelassen

veröffentlicht am 3. November 2008 in News-Archiv

Neben der Akkreditierung von Studiengängen bietet AQAS ab sofort auch Verfahren zur Systemakkreditierung von Hochschulen an. Die Berechtigung, Qualitätssicherungssysteme von Hochschulen für den Bereich Studium und Lehre zu zertifizieren, erhielt die Agentur mit der Zulassung, die durch den Akkreditierungsrat auf seiner Sitzung am 31.10.2008 erfolgt ist.

“Die uneingeschränkte Zulassung durch den Akkreditierungsrat bestätigt die Qualität des Konzepts, das AQAS zur Systemakkreditierung vorgelegt hat,” stellt der Vorstandsvorsitzende Professor Holger Burckhart fest, “mit der Systemakkreditierung bieten wir nun eine Option für alle Hochschulen an, die bei der Qualitätssicherung ihrer Studiengänge stärker auf die eigene Autonomie setzen möchten.”

Systemakkreditierung bedeutet, dass eine Hochschule ihr hochschulweites System zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre akkreditieren lässt. Dazu muss es bestimmte Anforderungen erfüllen, die vom deutschen Akkreditierungsrat vorgegeben sind und von den Akkreditierungsagenturen im Verfahren zur Systemakkreditierung überprüft werden. Bei erfolgreicher Akkreditierung des Systems sind alle Studiengänge, die das Qualitätssicherungssystem durchlaufen haben, akkreditiert.

Weiterführende Informationen sowie unsere Broschüre zur Systemakkreditierung finden Sie hier.

Systemakkreditierung und Reakkreditierung

veröffentlicht am 26. September 2008 in AQAS-Veranstaltungen

Anforderungen an Gutachter, Hochschulen und Agentur

PROGRAMM AQAS-TAGUNG 2008  Download der PDF Download der PDF-Datei


Empfang der Gäste im Foyer des Rheinischen Landesmuseums
10.00 Uhr


Begrüßung und Einführung
10.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Prof. Dr. Holger Burckhart, Vorstandsvorsitzender AQAS e.V.


Plenum I: Systemakkreditierung
11.00 bis 11.45 Uhr, Veranstaltungssaal

Systemakkreditierung als Alternative zur Programmakkreditierung, Anforderungen an die Hochschulen in Deutschland, Konsequenzen für das Akkreditierungssystem, Erfahrungen mit Qualitätssicherungssystemen im internationalen Vergleich.

  • Doris Herrmann, Geschäftsführung AQAS:
„Neue Chancen durch Systemakkreditierung?“
  • Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA): „Systemakkreditierung im europäischen Vergleich“

 Download der PDF Auftaktreferat 1: Systemakkreditierung
 Download der PDF Auftaktreferat 2: International Trends


 Vortrag: Klaassen
Leendert Klaassen

Plenum II: Reakkreditierung
11.45 bis 12.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Prüfansatz und zentrale Aspekte bei der Reakkreditierung, die Bedeutung qualitativer und quantitativer Daten, Reakkreditierung als Alternative zur Systemakkreditierung, internationale Erfahrungen mit Follow-up-Verfahren.

  • Volker Husberg, Dr. Julia Zantopp, Geschäftsstelle AQAS:
„Programmoptimierung und Reakkreditierung“
  • Leendert Klaassen, Executive Board, 
Nederlands-Vlaamse Accreditatie Organisatie (NVAO): „Follow-up-Verfahren im europäischen Vergleich“

 Download der PDF Auftaktreferat 3: Programmoptimierung und Reakkreditierung
 Download der PDF Auftaktreferat 4: Reaccreditation in The Netherlands


Mittagsimbiss
12.30 Uhr bis 13.30 Uhr, Foyer


Workshops
13.30 bis 15.30 Uhr

Jeder Teilnehmer ist einem Workshop zugeordnet. Die Zuordnung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Liste der Workshopgruppen.

Workshop I: Systemakkreditierung
Seminarraum

Methodik und Auswirkungen der Systemakkreditierung: Die wichtigsten Anforderungen an das Qualitätsmanagement der Hochschulen, die Auswahl von Gutachtern für Systembetrachtungen, Erfolgs- und Entscheidungskriterien, Veränderungen im Hochschulsystem.

Leitung: Doris Herrmann, Dr. Verena Kloeters, Geschäftsführung AQAS
Referat: Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA)

Ergebnisse
 Workshop Systemakkreditierung: Findlay

In diesem Workshop wurden für Hochschulen relevante Eckpunkte sowie zentrale Fragen der Systemakkreditierung vorgestellt. Die Systemakkreditierung bietet den Hochschulen seit Oktober 2008 die Möglichkeit, ihr Konzept zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre zertifizieren zu lassen. Im Zentrum der Akkreditierung steht damit nicht mehr der einzelne Studiengang, sondern das gesamte Qualitätssicherungssystem, dessen Aufbau und Wirksamkeit in verschiedenen Schritten geprüft wird.

Von AQAS wurde vorgestellt, welchen formalen Anforderungen der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Akkreditierungsrats das Qualitätssicherungssystem der Hochschule genügen muss, um eine Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen zu können. Des Weiteren wurde der bei AQAS vorgesehene Ablauf des Verfahrens skizziert und es wurden Hinweise gegeben, unter welchen Bedingungen eine Entscheidung für die Programmakkreditierung für Hochschulen sinnvoller sein kann. Ähnlich wie die Programmakkreditierung ist auch die Systemakkreditierung als Peer-Review-Verfahren konzipiert, so dass außerdem dargelegt wurde, welche neuen Anforderungen an die Gutachterinnen und Gutachter gestellt werden.

Neben den Anforderungen wurden auch Kriterien für eine erfolgreiche Systemakkreditierung vorgestellt und über Chancen und Risiken des neuen Akkreditierungsverfahrens für die Hochschulen diskutiert.

 Workshop Systemakkreditierung: Findlay
Dr. Peter Findlay

Dr. Peter Findlay vom QAA präsentierte als internationaler Experte für Fragen der Qualitätssicherung das in England praktiziert Akkreditierungssystem in seinen Grundzügen und schilderte dessen Vor- und Nachteile. Er zog außerdem einen Vergleich zwischen organisations- und programmbezogenen Ansätzen von Qualitätssicherungssicherungssystemen, da in Großbritannien beides praktiziert wurde und in bestimmten Bereichen noch wird.

Seine Präsentation schloss mit konkreten „Tipps aus der Praxis“, wobei er betonte, dass der Erfolg jeder Maßnahme zur Qualitätssicherung im Wesentlichen davon abhängt, dass die Hochschulen ihre Eigenverantwortung für die Qualität von Studium und Lehre akzeptieren und die Verfahren dementsprechend umsetzen.

 Download der PDF Systemakkreditierung, Kloeters & Herrmann
 Download der PDF Systemakkreditierung, Findlay


Workshop II: Internationale Studienprogramme
Picknickküche 1

Besonderheiten internationaler Studiengänge (double degrees, multiple degrees, joint degrees), Anforderungen an die Konzeption, Möglichkeiten der Akkreditierung, Gutachterauswahl, international übliche Verfahrensweisen.

Leitung: Volker Husberg, Dr. Julia Zantopp,
Geschäftsstelle AQAS
Referat: Leendert Klaassen, Executive Board, Nederlands-Vlaamse Accreditatie Organisatie (NVAO)

Ergebnisse

Internationale Studienprogramme – also solche Studiengänge, die gemeinsam von Partnerinstitutionen aus verschiedenen Ländern durchgeführt werden – bieten in besonderer Weise die Gelegenheit, die internationale Mobilität von Studierenden zu fördern, die sich der Bologna-Prozess u.a. zum Ziel gesetzt hat. Studierende solcher Studiengänge absolvieren in der Regel ein oder mehrere Semester an den beteiligten Partnerhochschulen.

Je nach Konzeption und Anzahl der Partnerinstitutionen schließen die Programme schließen entweder mit einem „joint degree“ oder einem „double degree“ bzw. einem „multiple degree“ ab. Studiengänge dieser Art bedürfen nicht nur einer besonders sorgfältigen Gestaltung, sondern stellen auch besondere Anforderungen an Gutachterinnen und Gutachter in Akkreditierungsverfahren.

Der Workshop thematisierte Aspekte, die schon im Planungsprozess transnationaler Studiengänge berücksichtigt werden sollten, wie die Art und Weise der Kooperation, die Definition von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, studiengangsbezogene qualitätssichernde Maßnahmen, Service- und Unterstützungsangebote für Studierende sowie die Berücksichtigung nationaler Qualifikationsrahmen.

Darüber hinaus sensibilisierte er Gutachterinnen und Gutachter für die besonderen Anforderungen an die Akkreditierung transnationaler Studiengänge. Dazu gehört das Agieren in international besetzten Gutachtergruppen, der Umgang mit Diversität und unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Einen Ansatzpunkt für erfolgreiche Akkreditierungsverfahren bieten international abgestimmte Herangehensweisen und Verfahren, die es erlauben, nationale Vorgaben innerhalb eines weiteren (europäischen) Kontextes zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. mit den von ENQA formulierten European Standards and Guidelines (ESG) und mit Kriterien des European Consortium of Accreditation Agencies (ECA) für die Durchführung von Akkreditierungsverfahren in joint degree Programmen bekannt gemacht werden.

Anhand von Beispielen aus der Akkreditierungspraxis der niederländisch-flämischen Akkreditierungsagentur, NVAO, wurden Aspekte beleuchtet, die besonders häufig Schwierigkeiten bei der Akkreditierung internationaler Studiengänge bereiten.

 Download der PDF Internationale Studienprogramme, Husberg & Zantopp
 Download der PDF Joint Programmes – experiences, lessons-learned, Klaassen


Workshop III: Reakkreditierung
Veranstaltungssaal

Grundsätze des Reakkreditierungsverfahrens bei AQAS, Erfahrungen einer Hochschule am Beispiel ausgewählter Kriterien der Reakkreditierung.

Leitung: Ninja Fischer, Verena Kukuk, Guido Lauen,
Geschäftsstelle AQAS
Referat: Prof. Dr. Ute von Lojewski,
Präsidentin der Fachhochschule Münster

Ergebnisse

In diesem Workshop konnten sich die Teilnehmer über die Anforderungen für Gutachter und Hochschulen bei der Programm-Reakkreditierung informieren.

 Workshop Reakkreditierung: Prof. Dr. Ute von Lojewski

Die AQAS-Referent/innen Ninja Fischer, Verena Kukuk und Guido Lauen stellten die Grundsätze eines Reakkreditierungsverfahrens bei AQAS vor und gingen auf Besonderheiten im Verfahrensablauf und den Leitfaden zur Erstellung des Antrags auf Reakkreditierung ein. Im Unterschied zu einem Erstakkreditierungsverfahren liegt der Fokus einer Reakkreditierung auf der Entwicklung des Studiengangs im Akkreditierungszeitraum. Der damit verbundene Perspektivwechsel vom Konzept hin zur Realisierung und zum Erfolg eines Studiengangs bedingt, dass sich die Hochschulen mit Evaluationsergebnissen, statistischen Daten zur Studierbarkeit und anderen Rückmeldungen zum Studienerfolg sowie fachlichen Entwicklungen und Änderungen der formalen Anforderungen auseinandersetzen müssen. Da insbesondere der Umgang mit den bei der Reakkreditierung vorzulegenden Daten zum Studienerfolg noch ungewohnt ist, wurden u.a. Beispiele für die Darstellung solcher Informationen im Anhang des Reakkreditierungsantrags gegeben. Für die Beurteilung eines Studiengangs ist es wesentlich, dass die gewonnenen Daten im Antragstext in der Perspektive auf Weiterentwicklung des Studiengangs interpretiert werden und daraus abgeleitete Rückschlüsse und gegebenenfalls Änderungen dargestellt werden.

Frau Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster, präsentierte, wie ihre Hochschule sich auf Reakkreditierungsverfahren vorbereitet und welche Erwartungen und Anforderungen aus Hochschulsicht an das Verfahren gestellt werden. Ausgehend von den Vorgaben des Akkreditierungsrates wurde dargestellt, welche Antworten die Fachhochschule Münster gefunden hat und mit welchen Instrumenten die spezifischen Anforderungen von Reakkreditierungsverfahren berücksichtigt werden. Das u.a. dazu genutzte und vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und der Heinz-Nixdorf-Stiftung geförderte Qualitätsmanagementsystem der Fachhochschule Münster umfasst neben der Erstellung von Qualitätsberichten auch die Darstellung von Prozessen, die bis auf die operative Ebene der konkreten Antragserstellung reichen. Über die hochschulinterne Online-Plattform „FINDUS“ können die Fachbereiche entsprechende Prozesse ansteuern und auf Materialien, Textvorlagen und andere Hilfestellungen zugreifen.

Die von AQAS erarbeiteten Materialien zur Reakkreditierung (Leitfaden, Verfahrensablauf etc.) finden Sie in der AQAS-Broschüre und im Downloadbereich der AQAS-Homepage. Informationen zum beschriebenen Qualitätsmanagementsystem finden Sie auf der Homepage der Fachhochschule Münster.

 Download der PDF Reakkreditierung – Grundsätze und Verfahren, Fischer/Kukuk/Lauen
 Download der PDF Reakkreditierung aus Hochschulsicht, von Lojewski


 Kaffeepause: Gutachter und Hochschulen im Gespräch

Kaffeepause
15.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Foyer


Podiumsdiskussion
16.00 bis 17.30 Uhr, Veranstaltungssaal

Möglichkeiten und Grenzen von Programm-
und Systemakkreditierung

 Podiumsdiskussion am Nachmittag

Teilnehmer:

  • Prof. Dr. Holger Burckhart, Vorstandsvorsitzender AQAS
  • Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster
  • Dr. Peter Findlay, Assistant Director, Quality Assurance Agency for Higher Education (QAA)
  • Dr. Achim Hopbach, Geschäftsführer der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland

Moderation:
Thekla Jahn, Journalistin


Ende der Veranstaltung
17.30 Uhr


Kontakt

Simone Kroschel/Katja Kluth
Geschäftsstelle AQAS
In der Sürst 1, 53111 Bonn
Tel. 0228 90 960-10, 0228 90 960-15
E-Mail tagung[at]aqas.de

Über AQAS e. V.

AQAS e. V. ist eine Agentur zur Akkreditierung von Studiengängen mit Sitz in Bonn. Sie führt Akkreditierungsverfahren in allen Fachrichtungen durch.

Mehr Informationen über uns finden Sie hier.

Bei Interesse an unserer Arbeit wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle in Bonn unter 0228 90 960-10 oder info[at]aqas.de.

Neues Mitglied in der Akkreditierungskommission

veröffentlicht am 29. August 2008 in News-Archiv

In der Sitzung der Akkreditierungskommission von AQAS im August begrüßte der Vorstandsvorsitzende als neues Mitglied Prof. Dr. Jens-Dieter Haustein, der den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der Universität Jena innehat.

Außerdem verabschiedete der Vorstandvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Lauer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität Göttingen, der seit 2004 Mitglied der Kommission war. Der Vorstandsvorsitzende dankte Prof. Lauer für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.

Überwiegend positive Resonanz bei Befragung von Gutachtern und Ansprechpartnern an Hochschulen

veröffentlicht am 11. August 2008 in News-Archiv

Als erfreulich und konstruktiv wertet der Vorstandsvorsitzende von AQAS, Professor Holger Burckhart, die Ergebnisse der Befragung von Gutachtern und Ansprechpartnern an Hochschulen, die das “Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM)” der Universität Bonn im Auftrag der Akkreditierungsagentur durchgeführt hat. “Bestätigt wurden”, so Burckhart, “die hohe Servicequalität und die Transparenz des Verfahrens bei AQAS. Darüber hinaus danken wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung für die konstruktiven Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten in der Arbeit der Agentur.”

In einer ersten Befragungswelle wurden Gutachterinnen und Gutachter sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus Hochschulen, die in den Jahren 2006 und 2007 in Akkreditierungsverfahren involviert waren, vom ZEM im Rahmen einer Online-Befragung kontaktiert. An der Befragung nahmen 565 Gutachterinnen und Gutachter sowie 129 Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner teil.

Die Gutachterinnen und Gutachter zeigten sich überwiegend zufrieden mit der Betreuung und Begleitung durch die Geschäftsstelle von AQAS. 90,3% der Befragten gaben an, noch einmal als Gutachter für AQAS zur Verfügung zu stehen. Die Zusammenarbeit mit AQAS wurde auf einer Schulnotenskala im Mittel mit der Note 1,47 bewertet. Kritische Hinweise bezogen sich u.a. auf die Komplexität von Paketverfahren oder den zeitlichen Aufwand für die Gutachtertätigkeit. Auch bei den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern an Hochschulen wurde mehrheitlich Zufriedenheit mit dem Service von AQAS geäußert. Kritische Anmerkungen waren häufig einzelfallbezogen oder richteten sich auf das Prinzip des Peer Reviews an sich.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeit von AQAS ein. Künftig wird das ZEM in regelmäßigen Abständen Befragungen durchführen, so dass eine größere zeitliche Nähe zu den Verfahren und der Gutachtertätigkeit gegeben ist. Auch die Geschäftsstelle von AQAS dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich für ihre Rückmeldung.

Professor Holger Burckhart neuer Vorstandsvorsitzender von AQAS e.V.

veröffentlicht am 11. August 2008 in News-Archiv

Professor Dr. Holger Burckhart, Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform der Universität zu Köln, steht seit Mitte Mai an der Spitze von AQAS e.V. Er löst den Bielefelder Rektor Professor Dr. Dieter Timmermann ab, der aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz zurückgetreten war, aber weiterhin dem Vereinsvorstand angehört.

“Mit der Akkreditierung wurde ein System der Qualitätssicherung für Studiengänge eingeführt, das internationalen Standards entspricht. AQAS hat sich in diesem Rahmen als Agentur etabliert, die für Kundenorientierung, Transparenz und eine kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Verfahren steht. Die Agentur hat das Potenzial, auch die künftigen Entwicklungen mitzugestalten und ihre Position weiter auszubauen. Ich freue mich darauf, als Vorsitzender daran mitzuwirken und neue Anstöße geben zu können”, kommentiert Burckhart seine Ernennung zum Vorsitzenden.

Vorstand und Geschäftsstelle danken Professor Timmermann für sein Engagement und die geleistete Arbeit. Timmermann hatte den Vorsitz Anfang 2007 übernommen. In seine Amtzeit fielen insbesondere die erfolgreiche Reakkreditierung der Agentur durch den Akkreditierungsrat und die Vorbereitung auf die Systemakkreditierung.

Der Vorstand entscheidet als Leitungsgremium von AQAS e.V. über die strategische Ausrichtung der Agentur. Neben dem Vorsitzenden gehören ihm vier weitere Mitglieder an. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.

AQAS zertifiziert internationale Studienprogramme

veröffentlicht am 11. August 2008 in News-Archiv

Die Akkreditierungsagentur AQAS verstärkt ihre Aktivitäten bei der Akkreditierung internationaler Studienprogramme, die von deutschen Hochschulen in Kooperation mit Universitäten im europäischen und außereuropäischen Ausland angeboten werden. Die steigende Bedeutung von sogenannten Joint-Degree- oder Double-Degree-Studienprogrammen, bei denen Studierende in zwei Ländern ein Studium absolvieren können, macht es erforderlich, dass die Studienangebote ihre Qualität gemessen an internationalen Standards überprüfen lassen.

Derzeit gibt es völlig unterschiedliche Modelle der Kooperation zwischen Hochschulen. AQAS trägt durch die Akkreditierung dazu bei, dass die im Ausland erbrachten Leistungen und Abschlüsse der Studierenden auch in Deutschland leichter anerkannt werden können.

Vor kurzem hat AQAS drei Bachelor-Studiengänge an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) der Tongji-Universität in Shanghai akkreditiert. Die CDHAW bietet drei ingenieurwissenschaftliche Studiengänge “Fahrzeugtechnik”, “Versorgungstechnik” und “Mechatronik” in Kooperation mit einem Konsortium von 15 deutschen Hochschulen an. Ziel ist es, chinesische Studierende praxisorientiert und mit einem eindeutigen Deutschlandbezug auszubilden. Zukünftig soll auch deutschen Studenten ein Studienaufenthalt in China ermöglicht werden. Das durch das BMBF geförderte Projekt wurde von einer international zusammengesetzten Gutachtergruppe geprüft, die von den drei anspruchsvollen Programmen vollends überzeugt war und sich für eine Akkreditierung aussprach. Die Gutachter betonten vor allem das “hohe fachliche Ausbildungsniveau und die Qualität” der Studiengänge. Auch das Ziel der Studiengänge hinsichtlich der Internationalität sei “hervorragend ausgeprägt”.

Zeitgleich wurde auch das Akkreditierungsverfahren für den Studiengang “Integrated Water Resource Management” an der Fachhochschule Köln abgeschlossen. Der Masterstudiengang wird in Kooperation mit der University of Jordan durchgeführt und ermöglicht den Erwerb eines Double Degree. Das heißt, die Absolventen des Studienganges erhalten sowohl ein Zeugnis der deutschen als auch der jordanischen Hochschule. Die Gutachter befanden: “The profile of the three semester Master’s programme is ambitious and orientated in line with the actual demand that extends even beyond the potential professional careers outlined (…)”.

Die Akkreditierung von internationalen Studiengängen erfordert viel Fingerspitzengefühl, wenn es darum geht, internationale Vorgaben sowie landesspezifische Besonderheiten anderer Hochschulkulturen zu berücksichtigen und in Einklang mit den deutschen Vorgaben zu bringen. Dabei ist es von Vorteil, wenn bereits Kooperationen von international aktiven Akkreditierungsagenturen bestehen. So hat AQAS auf europäischer Ebene bereits sehr gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit der irischen Agentur HETAC oder der niederländischen Akkreditierungsinstitution NVAO gesammelt.

Um den Bedürfnissen der Hochschulen entgegen zu kommen, plant AQAS, den Anteil an internationalen Verfahren zu steigern und mit den Universitäten und Fachhochschulen in einen Austausch über die Erfahrungen, die bei dem Aufbau und der Akkreditierung von Joint-Degree- und Double-Degree-Studienprogrammen gemacht wurden, zu treten.

Anschrift

veröffentlicht am 23. Juni 2008 in Kontakt

AQAS e.V.
Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen
In der Sürst 1
53111 Bonn

Wegbeschreibung

E-Mail info@aqas.de
Telefon 0228 / 90 960-10
Fax 0228 / 90 960-19

Wegbeschreibung zur Geschäftsstelle von AQAS

veröffentlicht am 23. Juni 2008 in Kontakt

Mit dem PKW aus dem Süden

A 3 / E 35 aus Richtung Frankfurt

Fahren Sie bis Ausschilderung Sankt Augustin/Siegburg, Ausfahrt 32 Bonn/Siegburg, Köln/Bonn, über A 560 Richtung Siegburg, nach 7,5 km auf A 59 Richtung Königswinter/Bonn, nach 4 km Ausfahrt 41 Beuel-Ost, Beuel-Hangelar, auf der B 56 links Richtung Bonn.   Weiterfahrt: über den Rhein (Kennedybrücke), nach der Brücke rechts (Doetschstraße), wieder rechts (Josefstraße), am Rhein rechts und wieder die 1. rechts Richtung Hauptbahnhof (Rheingasse – Rathausgasse
– Am Hof – Wesselstraße – Maximilianstrasse), am Hauptbahnhof vorbei, 1. rechts (Thomas-Mann-Straße), 1. rechts (Münsterstraße). Nach ca. 20 Metern rechts Einfahrt zur Tiefgarage – den Weg zur Geschäftstelle von AQAS (In der Sürst 1) entnehmen Sie bitte dem Lageplan.
AQAS e.V. Bonn-Zentrum

A 61 aus Richtung Koblenz/Bad Neuenahr

Meckenheimer Kreuz Ausfahrt 29 Meckenheim/Bonn, Richtung Bonn, auf der A 565 Richtung Bonn-Beuel/Siegburg, nach 17 km hinter dem Rhein (Nordbrücke) 1. Abfahrt Bonn-Beuel/Niederkassel, rechts bis B 56, dort rechts, über den Rhein (Kennedybrücke), Weiterfahrt siehe oben.

Mit dem PKW aus dem Norden

A 555 aus Richtung Köln, linksrheinisch

Fahren Sie bis zur Ausfahrt 7 – Verteilerkreuz Bonn, dann in Richtung Bonn/Siegburg (A 565), über den Rhein (Nordbrücke), 1. Abfahrt Bonn-Beuel/Niederkassel. Rechts bis zur B 56, rechts über Rhein (Kennedybrücke), Weiterfahrt siehe oben.

A 3 aus Richtung Köln

Fahren Sie bis zum “Heumarer Kreuz”, Ausfahrt 28 Bonn, Köln/Bonn A 4/E 40, A 59 Bonn, nach 22 km Ausfahrt 41 Beuel-Ost, Hangelar, links B 56, über den Rhein (Kennedybrücke), Weiterfahrt siehe oben.

Wenn Sie mit der Bahn anreisen

Der Fußweg vom Hauptbahnhof zur Geschäftsstelle AQAS dauert knappe 5 Minuten. Verlassen Sie das Bahnhofsgebäude und überqueren Sie die Straße an der Ampel, weiter geradeaus, bis Sie links H & M sehen. Dahinter rechts, ca. 10 Meter vor der Münsterkirche = In der Sürst 1 (über dem Geschäft Strauss Innovation)

Überblick akkreditierte Studienprogramme – Promotion

veröffentlicht am 9. Juni 2008 in Akkreditierte Studienprogramme

Akkreditierte Studienprogramme (insgesamt 1 – Stand: 30.01.2008)

Geordnet nach Studienort. PDF-Dateien der Studiengangbeschreibungen werden noch eingestellt.

Wuppertal/Bethel

Kirchliche Hochschule Wupprtal/Bethel

Neue Unterlagen zum Reakkreditierungsverfahren

veröffentlicht am 7. Mai 2008 in News-Archiv

Das deutsche Akkreditierungssystem sieht vor, dass Bachelor- und Masterstudiengänge in regelmäßigen Abständen einer Reakkreditierung unterzogen werden. Während bei der Erstakkreditierung, die vor Start eines Studiengangs oder in der Anfangsphase stattfindet, die Begutachtung des Konzepts im Vordergrund steht, werden bei der Reakkreditierung die Umsetzung und die Weiterentwicklung des Studiengangs geprüft. Dabei sollten die Antragsunterlagen auf den jeweiligen Gegenstand der Begutachtung zugeschnitten sein.

Um die Hochschulen bei der Zusammenstellung der Unterlagen zu unterstützen, hat AQAS einen neuen Leitfaden zur Erstellung des Reakkreditierungsantrags erarbeitet. Weiterhin wurde ein Prüfkriterienkatalog für die Reakkreditierung erstellt und der Verfahrensablauf liegt in überarbeiteter Form vor. Die Unterlagen können in Kürze im Download-Bereich der AQAS-Homepage abgerufen werden.

Da die Hochschule bei der Reakkreditierung auf tatsächliche Erfahrungen mit dem Studiengang zurückgreifen kann, müssen die Antragsunterlagen neben einer Beschreibung des Studiengangs sowohl quantitative als auch qualitative Daten zu den Studierenden und Evaluationsergebnisse sowie deren Auswertung und Interpretation umfassen. Dabei interessiert vor allem, auf welche Weise die Ergebnisse für die Weiterentwicklung des Studiengangs genutzt wurden oder werden.

Der Verfahrenslauf entspricht im Wesentlichen dem eines Erstakkreditierungsverfahrens. Er umfasst unter anderem:

  • die Einreichung eines Antrags mit entsprechenden Dokumentationen,
  • ein Peer-Review-Verfahren, das i.d.R. auch eine Vor-Ort-Begehung beinhaltet,
  • die Entscheidung der Akkreditierungskommission von AQAS auf Basis der Bewertung durch die Gutachtergruppe über die Reakkreditierung.

Sollten Sie Interesse an einem Reakkreditierungsverfahren mit AQAS haben, begrüßen wir Sie gerne zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Geschäftsstelle in Bonn.